Bergrettung im Einsatz
Vermisster Bergsteiger wurde tot am Traunstein aufgefunden

GMUNDEN. Ein 37-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck unternahm am 16. Februar in Gmunden eine Bergtour auf den Traunstein. Er stieg über den Hernler Steig zum Gipfel auf und erreichte diesen gegen 10.15 Uhr. Vom Gipfel schickte er seiner Ehefrau eine SMS. Weil er sich dann nicht mehr meldete und auch per Handy nicht mehr erreicht werden konnte, erstattete seine Gattin Anzeige. Der Pkw des 37-Jährigen wurde am Parkplatz Traunsteinstraße gefunden. Um 14.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Traunstein beordert und eine Suchaktion eingeleitet. Mit dem Exekutivhubschrauber Libelle wurden Suchflüge durchgeführt und Suchmannschaften aufgeflogen. Von den Mitgliedern des Bergrettungsdienstes Gmunden wurden die Steige abgesucht. Gegen 18.50 Uhr begann auch der FLIR-Hubschrauber mit der Suche, der Bergsteiger wurde nicht gefunden. Die Suchaktion wurde daher am 17. Februar wieder aufgenommen. Daran beteiligten sich 15 Mann der Bergrettungsortstelle Gmunden, die Polizeihubschrauber der Flugpolizei aus Linz und Salzburg, sowie fünf Beamte der Alpinpolizei Gmunden. Eine Suchmannschaft entdeckte auf dem Traunsteinplateau eine einzelne Fußspur im Schnee, die im unwegsamen, sehr steilen Gelände auf der Südseite des Traunstein endete. Bei einem durchgeführten Suchflug mit dem Polizeihubschrauber aus Linz konnte der Leichnam des 37-Jährigen in einer Rinne gesichtet werden. Bei den Ermittlungen wurde festgestellt, dass er im Bereich des Plateaus versucht hatte im unwegsamen Gelände über steile, felsdurchsetzte Schneerinnen abzusteigen. Dabei stürzte er rund 500 Höhenmeter ab.

Autor:

Kerstin Müller aus Salzkammergut

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