Tourismusverband Bad Ischl
"Falsche Ischler Gulden im Umlauf" – Update

Zum Vergleich: Die oberen 50er sind allem Anschein nach falsch, der untere ist echt.
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  • Foto: Tourismusverband Bad Ischl
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

Nachdem am 18. April von einem Betrieb in Bad Ischl sieben falsche 50er Gulden auf die Bank gebracht worden sind, schlug eine Mitarbeiterin Alarm.

Update vom 24. April

BAD ISCHL. Sie informierte ihre Bankkollegen, den Tourismusverband (TVB) und die Polizei. Die Polizei machte sogleich die Runde und konnte insgesamt 21 falsche 50er sicherstellen. Seit Samstag sind keine weiteren falschen 50er aufgetaucht. 10er und 20er Gulden sind nicht betroffen. In enger Abstimmung von Tourismusverband, Banken, Wirtschaft und Polizei wird die Angelegenheit bald gelöst sein. "Es ist für mich völlig unverständlich wie jemand auf die unsinnige Idee kommt, eine Regional-Münze zu fälschen. Gerade mal 21 Münzen wurden gegen Ware angenommen, das lohnt sich doch nicht wirklich", so TVB-Geschäftsführer Stephan Köhl. Ihm zufolge sei durch das schnelle Eingreifen von Tourismusverband, Banken, Wirtschaft und Polizei die Angelegenheit inzwischen überstanden.  "Unser Dank gilt vor allem der aufmerksamen Bank-Mitarbeiterin. Ihr ist es zu verdanken, dass wir sogleich Gegenmaßnahmen ergreifen konnten. Unsere Polizei hat zügig reagiert und arbeitet eng mit uns zusammen. Der Gulden ist unser regionaler Zahlungs-Gutschein. Er schafft Wertschöpfung in der Kaiserstadt und hilft unseren Ischler Betrieben. Bitte helfen Sie uns und der Polizei mit Hinweisen, so dass die Betrüger zügig geschnappt werden."

Ursprünglicher Bericht vom 19. April

BAD ISCHL. Wie der Tourismusverband Bad Ischl kürzlich mitteilte, besteht der Verdacht, dass vermutlich falsche Bad Ischler Gulden im Umlauf sind. Am 18. April seien Stephan Köhl zufolge falschen Gulden abgegeben worden. "Es sind gestern in zwei Geschäften in Bad Ischl insgesamt sieben neue, glänzende, gefälschte 50-Euro-Gulden aufgetaucht. Um keinen Vertrauenverlust in den 'Ischler Gulden' zu riskieren, bitten wir um besonnenes Vorgehen. Andernfalls könnte das im schlimmsten Fall das Ende unseres Ischler Guldens bedeuten", verkündet der TVB-Geschäftsführer via Rundmail an die Wirtschaftstreibenden der Kaiserstadt.

50 Euro-Gulden betroffen

"Es handelt sich dabei derzeit nur um 50er Gulden", heißt es in der Aussendung. Die besagten seien aus besonders glänzendem Material und etwas dicker als die originalen Gulden. Die echten "50er Gulden" wurden nur in der Erstemmission im Jahr 2009 geprägt, d.h. alle echten 50er müssten alt und abgegriffen aussehen. In den letzen Jahren sind nur mehr 10er und 20er geprägt worden.
Köhl hofft auf den Zusammenhalt der Ischler Betriebe: "Bitte prüfen Sie daher genau, welche Gulden Ihnen zur Zahlung übergeben werden. Wir empfehlen Ihnen derzeit keine 50er Gulden anzunehmen und die Kunden damit zu den Banken zu schicken." Man arbeite in enger Abstimmung mit der Polizei und den Banken aktiv an einer Lösung.

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