30 Stunden Übung
Wasserrettung Traunkirchen probt für den Ernstfall

Die jungen Wasserretter stellten sich einer 30-stündigen Übung.
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  • Die jungen Wasserretter stellten sich einer 30-stündigen Übung.
  • Foto: Wasserrettung Traunkirchen
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

Heuer veranstaltete die Wasserrettung Traunkirchen wieder eine 30 Stunden-Übung für die Mitglieder der Jugendgruppe. Sieben Kinder und Jugendliche nahmen an der Übung teil und hielten die 30 Stunden fast alle durch.

TRAUNKIRCHEN. Am 6. Juli begann die Übung um 9 Uhrmit einem gemütlichen Zusammenkommen bei der ÖWR Zentrale in Traunkirchen. Dann begaben sich die Teilnehmer gleich zum Boot, um einen Motor zu suchen, welcher am Tag zuvor in Ufernähe versenkt wurde. Mit Hilfe des Sonars suchten wir den Grund des Sees ab. Danach waren verschiede Übungen mit dem Rescueboard, dem Wurfsack, dem Wurfball und der Rettungsboje an der Reihe. Nach einem anstrengenden Vormittag gab es einen Nudelsalat und danach ein verdientes Eis. Am Nachmittag ging es mit einer Funkschulung und Erste Hilfe weiter. Nach der Erste Hilfe Einheit wurde die ÖWR Traunkirchen alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete !Felssturz in Karbach, 10 verletzte Personen!. Sofort wurde das Boot ins Wasser gelassen und schon waren die Kinder auf dem Weg zum Ostufer des Sees. Ein Jugendlicher bekam die Rolle des Einsatzleiters und die anderen konnten bei dieser Übung gleich proben, was sie sich von der Erste Hilfe Einheit gemerkt hatte. Die ÖWR Ebensee und die ÖWR Gmunden kamen ebenfalls zum Einsatzort und halfen. Die verletzten Personen wurden alle nach Ebensee gebracht, wo bereits ein Rettungsauto wartete. Nach der Übung durften die Kinder auch noch bei ein paar Stationen, die die Dienststelle des Roten Kreuzes in Ebensee vorbereitet hatte, in die Arbeit der Rettungssanitäter hineinschnuppern.
Nach dieser spannenden Übung gab es natürlich wieder etwas zu Essen. Den Tag ließ man bei einer Grillerei in Traunkirchen ausklingen.

Nächtliche Alarmierung

Doch auch in der Nacht konnten unsere Kinder und Jugendlichen nicht lange schlafen. Um 2 Uhr früh gab es schon die nächste Alarmierung. Ein defektes Motorboot trieb mit einer bewusstlosen Person an Board in Traunkirchen herum. Die Kinder waren gleich wach und begaben sich mit dem Einsatzboot und der Wärmebildkamera darauf auf die Suche nach dem Motorboot. Bald wurde das Boot gesichtet und die bewusstlose Person konnte mit Hilfe des Spineboards auf das Wasserrettungsboot geborgen und erstversorgt werden. Das defekte Motorboot wurde abgeschleppt und in seine Bootshütte gebracht.

Rettung per Rescueboard & Knotenkunde

Am nächsten Morgen, nach einem Frühstück, wurde die Jugendgruppe am Ostufer ausgesetzt. Die ÖWR Gmunden kam ihnen zur Hilfe und retteten die Kinder mit einem Rescueboard. Da es dann regnete, fuhren sie mit dem Boot zurück zur Zentrale, wo Knotenkunde auf die Kinder wartete. Danach gab es Mittagessen und zum Schluss drehten wir noch ein paar Runden mit dem Boot am See, jedes Kind konnte ein „Mann über Board – Manöver“ durchführen.

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