Fahrzeuge überprüft
"Pickerl"-Report des ARBÖ Bad Ischl

Eine Stichprobe von rund 1.160 gemäß §57a Kraftfahrzeuggesetz durchgeführten Überprüfungen gibt statistisch fundierte Einblicke darüber, in welchem Zustand sich die Autos in Bad Ischl befinden.

BAD ISCHL. Das „Pickerl“, wie die § 57 a - Überprüfung von Kraftfahrzeugen umgangssprachlich genannt wird, ist eine im Kraftfahrgesetz vorgeschriebene Begutachtung aller in Österreich zugelassenen Fahrzeuge. Der ARBÖ Oberösterreich hat in seinen 13 Prüfzentren im Zeitraum von 1. Jänner 2018 bis 31. Dezember 2018 rund 24.000 § 57a KFG - Begutachtungen an Pkw durchgeführt, davon rund 1.160 im ARBÖ-Prüfzentrum Bad Ischl. Die in diesem Zeitraum gesammelten Daten wurden in einem Report zusammengefasst.

Bremsanlagen, Reifen und Fahrgestell besonders betroffen

ARBÖ-Prüfzentrumsleiter Michael Gapp erklärt: „Wir haben in unserem Pickerl-Report nur schwere Mängel, und jene mit Gefahr im Verzug (GiV-Mängel) berücksichtigt: Also nur jene Mängel, die einem positiven Prüfbefund und somit einer Ausstellung des Pickerls entgegenstehen. Außerdem haben wir uns auf die Fahrzeugkategorien M1 – also PKW und Kombi – und N1 – also Spezial-KFZ bis 2800 Kg – beschränkt.“ Mehr als drei Viertel der schweren Mängel (SM) und Gefahr im Verzug (GIV) Mängel fallen in die Kategorien „Bremsanlage“, „Räder und Reifen“ sowie „Fahrgestell und Fahrgestell-Teile“.

Die Top 3 der schweren Mängel in Bad Ischl:

  1. Mängel an den Achsen / dem Achskörper
  2. Mängel am Auspuffrohr / Schalldämpfer
  3. Mängel an den Bremstrommeln / Bremsscheiben

Ein schwerer Mangel kommt selten alleine: pro negativem Prüfgutachten wurden durchschnittlich 6,7 schwere Mängel festgestellt.

Kein Pickerl für ein Viertel der Fahrzeuge

In Bad Ischl erhielten rund 73% der Fahrzeuge auf Anhieb das Pickerl, bei 27 Prozent – also ca. jedem vierten Fahrzeug – fiel das Prüfgutachten negativ aus.
Im OÖ-Schnitt erhielten 77% aller Fahrzeuge auf Anhieb das Pickerl, während 23% - also knapp jedes vierte Fahrzeug - schwere Mängel aufwies und daher einer Nachbegutachtung unterzogen werden musste. Somit sind die Fahrzeuge in Bad Ischl in einem Zustand, der knapp unter dem OÖ-weiten Durchschnitt liegt.
„Der technische Zustand der Kraftfahrzeuge in Bad Ischl liegt nur knapp unter dem OÖ-Durchschnitt“, fasst Gapp zusammen. „Fast drei Viertel aller vom ARBÖ-Bad Ischl geprüften Fahrzeuge absolvierten die § 57a-Begutachtung positiv“, unterstreicht Gapp. „Das zeigt, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer in Bad Ischl auf Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge viel Wert legen.“

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