Bad Ischler Gemeinderat – Sarajevo, Radfahrer, Parkverbot & Co.

Radfahren gegen die Einbahn: Zukünftig in der Kurhausstraße, Wiesingerstraße, Wirerstraße sowie zwischen Wiesingerstraße und Kreuzplatz erlaubt.
  • Radfahren gegen die Einbahn: Zukünftig in der Kurhausstraße, Wiesingerstraße, Wirerstraße sowie zwischen Wiesingerstraße und Kreuzplatz erlaubt.
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  • hochgeladen von Thomas Kramesberger, Stv. Chefredakteur OÖ

BAD ISCHL. Neben dem Ausstieg aus den Franken-Fremdwährungsgeschäften segnte der Bad Ischler Gemeinderat in seiner Sitzung am 5. März die geplante Städtepartnerschaft mit Sarajevo ab. Die FPÖ stimmt als einzige Fraktion gegen die Stätdtepartnerschaft. Für Bürgermeister Hannes Heide ist diese Partnerschaft der Aufstieg Bad Ischls in die "Champions League", da Sarajevo bisher nur mit größeren Städten wie Wolfsburg oder Barcelona eine Städtepartnerschaft einging.

Darüber hinaus beschloss der Gemeinderat das Radfahren gegen die Einbahn in der Kurhausstraße, Wiesingerstraße, Wirerstraße sowie zwischen Wiesingerstraße und Kreuzplatz zu erlauben. Es Experte habe dies geprüft und sein zum Ergebnis gekommen, dass diese Regelung in Bad Ischl möglich sei, so Bürgermeister Hannes Heide. Die FPÖ stimmt erneut gegen dieses Vorhaben, mit dem Verweis auf die mangelnde Verkehrssicherheit. "Diese neue Regelung wird sicher einige brenzlige Situationen bringen. Und für Ortsfremde wird das überhaupt noch schwerer werden – und auch so können gefährliche Situationen entstehen", so FPÖ-Chef Anton Fuchs.

Doch die neue Anti-Einbahn-Regelung für Radfahrer blieb nicht der einzige verkehrspolitische Beschluss an diesem Abend. Der Gemeinderat verabschiedete auch ein Halteverbot am Schröpferplatz. Den Ischler Hot-Spot, auf dem im Sommer der kuk-Schirm sowie der kuk-Gastgarten angesiedelt ist, diente im Herbst/Winter oft als Parkfläche für "Wildparker". Mit diesem Beschluss sein nun für die Polizei und die Stadtwache Rechtssicherheit hergestellt. Die beiden Sicherheitsbehörden werden die Einhaltung des Halteverbots in Zukunft auch penibel überwachen, hieß es aus dem Gemeinderat.

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