24-Stunden-Offroadrennen: Oberösterreicher hauchdünn am Podium vorbei

Wieser, Mayrhofer, Schmidhuber und Hausleitner verfehlten das Poduim nur knapp.
  • Wieser, Mayrhofer, Schmidhuber und Hausleitner verfehlten das Poduim nur knapp.
  • Foto: Harald Wetzelsberger
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

LANGENSTEINBACH. Nur sieben Sekunden fehlten Gottfried Wieser, Kurt Schmidhuber, Helmut Hausleitner und Sven Mayrhofer beim 24 Stunden Offroadrennen in Langensteinbach (D) auf einen Stockerlplatz.Schon eine Stunde vor offiziellem Ende wurde das Rennen aufgrund von Wetterkapriolen abgewunken.

Erst Hitze und Staub, dann eine Rennunterbrechung nach einem Unwetter und schließlich Dauerregen: Das einzige 24-Stunden-Offroadrennen in Deutschland verlangte am Pfingstwochenende dem Fahrerfeld mit absoluten Chaosbedingungen alles ab. "Es war extrem schwierig. Durch den Regen war es sehr glitschig, wie bei Glatteis. Schade, dass uns dann die Zeit ausgegangen ist", resümiert Gottfried Wieser. In den ersten Rennstunden stimmte die Richtung perfekt. Sven Mayrhofer zündete die Startrakete. Nach zwei Stunden hatte der 18-jährige Neuzugang das Team „Terra X-Dream/MSC Steyrtal“ auf Platz drei gebracht. Nachdem ein schweres Unwetter zu einer gut dreistündigen Rennunterbrechung zwang, lagen die Oberösterreicher auf Rang sieben.

Mayrhofer brachte Team wieder nach vorne

Die erste Attacke kam in der Nacht. Vor allem Kurt Schmidhuber zeigte eine eindrucksvolle Performance. Zur Halbzeit des Rennens gegen Mitternacht lag der 34-jährige Mühlviertler wieder in den Top-3. In der Folge konnte diese Position aber nicht gehalten werden. Ab 3.30 Uhr lag es an Sven Mayrhofer, die Offensive fortzusetzen. Der Schüler aus Hinzenbach machte Runde für Runde wertvolle Zeit gut. Ein Platz auf dem Podium war wieder in Reichweite. Am Vormittag war es neuerlich ein entfesselter Kurt Schmidhuber, der enorm schnelle Runden drehte. "Wir haben gesehen, dass was drinnen ist. Das motiviert natürlich", grinst Schmidhuber. Der Husqvarna-Pilot holte in sechs Runden stolze acht Minuten auf. Die Enttäuschung, dass unter rund 50 4er-Teams am Ende nur sieben Sekunden auf die Top 3 gefehlt haben, dauerte nur kurz. "Vielleicht wäre sich das Podium noch ausgegangen. Mit einem vierten Platz darf man aber wirklich nicht unzufrieden sein", so die Oberösterreicher.

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