Ein Tourenski-Wettkampf mit Augenzwinkern zum Jahreswechsel

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GOSAU. Bereits zum 6. Mal lud am 30.12.2013 die Sektion Ausdauersport des ASKÖ Raiffeisen Gosau zum Aufstieg mit Tourenski auf die Zwiselalm ein. Während überall im Land wegen der Witterung Schneemangel herrscht, ist auf der Zwieselalm in Gosau noch tiefster Winter mit Mengen an Schnee. Dem entsprechend nahmen heuer knapp 140 auf die Strecke gelassen wurden.

Das Rennen in Gosau hat seit jeher einen speziellen Charme. Nicht dem schnellsten Läufer wird die größte Ehre zuteil, sondern der zeitliche Mittelwert aller teilnehmenden Athleten bestimmt, wer die Sachpreise von Fischer Ski, Löffler und Pomoca in Empfang nehmen darf. Dem entsprechend heftig sind auch alljährlich die Spekulationen, ob man sich denn beim Aufstieg Zeit lassen soll oder nicht. Das gefürchtete „Kanonenrohr“, ein Steilstück knapp vor dem Ziel, war für viele jedoch das größere Problem. Soll man es direkt packen? Oder seitlich ausweichen? Keine leichte Frage, und so mancher kämpfte sich am Limit die eisigen Stellen hinauf. Endlich oben angelangt, wartete aber wie jedes Jahr die Belohnung für all die Mühen: „Kasspatzen allyou can eat“ auf der Sonnenalm.

Der Mittelwert für die 740 Höhenmeter lag heuer bei 1:03:27 Minuten. Am besten erwischte diese Zeit Robert Lidauer aus Ebensee, der mit nur 14 Sekunden daneben lag. Lidauer, der schon in den letzten Jahren immer unter den Gewinnern war, freute sich über einen nigelnagelneuen Fischer Tourenski als Preis. Auf den Plätzen folgten Norbert Voglhuber aus Straß im Attergau und Wolfgang Krispler aus Wals.

Die schnellste Tageszeiten wurden bei den Damen gelaufen von Michaela Essl aus Abtenau in 37:53 Minuten und bei den Herren von Christian Hoffmann in 31:36 Minuten.
Der Ausklang des Zwieselalm-Aufstiegs war - ebenso traditionell wie die Plackerei auf die Zwieselalm selbst – wieder sehr lang und anhaltend. Zwar wurde aus Sicherheitsgründen die Piste um 21 Uhr gesperrt, die aus der gemütlichen Enge auf der Sonnenalm vertriebenen feierten ihre Erfolge jedoch im Schirm nehben der Talstation munter weiter. Eine gelungene Veranstaltung mit fröhlichen Teilnehmern und zufreidenen Helfern fand damit einen netten Ausklang. Und auch am 30.12.2014 wird es wieder heißen: „Runter mit dem Weihnachtsspeck und rauf auf die Zwieselalm!“

Fotos: Werbegams/Karl Posch/Andreas Renner

Autor:

Thomas Kramesberger aus Oberösterreich

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