Von Graz zum Dachstein in 17,5 Stunden
Ischlerin Christina Herbst finisht den Austria eXtreme Triathlon als Zweite

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Am vergangenen Samstag ging in der Steiermark das härteste Langstreckenrennen Österreichs über die Bühne – der Austrira eXtreme Triathlon. Schon die nackten Zahlen sind beeindruckend – 3,8 km Flussschwimmen in der Mur, 187 km Radfahren über das Gaberl, das Lachtal und den Sölkpass, 44 km Laufstrecke mit Start an der Sölksperre über einige landschaftliche Highlights immer in Richtung Dachsteinmassiv mit dem Ziel auf über 1.700 Metern Seehöhe.

Um 4:30 stand die Ischler Multisportlerin mit 86 weiteren Teilnehmern an der Startlinie an der 15 Grad kalten Mur, um sich dieser außergewöhnlichen sportlichen Herausforderung zu stellen.
Es wurde Fluss auf- und abwärts geschwommen, Christina Herbst konnte die Schwimmstrecke gut meistern und wechselte, gut versorgt vom Betreuerteam aufs Rad.
Die Radstrecke führte von Graz über das Gaberl nach Zeltweg, weiter aufs Hochegg, über den Kammerberg zum Sölkpass. Diese bergige Strecke lag der Sportlerin zwar gut, aber in den Bergen herrschen oft andere Gesetze und so hielt besonders der Sölkpass neben der sportlichen Herausforderung auch wettermäßig einige Überraschungen bereit. Ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Wind erschwerte die Bedingungen ungemein, auch die Kälte machte sich unangenehm bemerkbar.

Das Betreuerteam, bestehend aus Tina Hitzenberger, Andreas Herbst sowie Eva und Andreas Trompeter versorgte Christina Herbst auf der Strecke immer wieder mit Essen, Getränken, warmer Kleidung und gutem Zuspruch.

Zitternd vor Kälte wechselte Christina Herbst in die Laufschuhe um sich auf die letzte Etappe zu begeben – 44 km Laufstrecke lagen nun nach den vergangenen Strapazen noch vor ihr. Begleitet wurde sie auf der gesamten Laufstrecke von Tina Hitzenberger. Die Laufstrecke führte von der Sölksperre über die Strubschlucht nach Ramsau am Dachstein und von dort zur Dachstein Südwandhütte mit dem Ziel bei der Talstation am Dachstein. Obwohl Christina Herbst nun schon seit 14 Stunden unterwegs war und sich die Müdigkeit schon bemerkbar machte, konnte sie nochmals alle Energien mobilisieren und auf den letzten Höhenmetern noch einige Plätze gut machen.
Nach 17 Stunden und 30 Minuten lief die Extremtriathletin – als zweite Frau – mit ihren Betreuern Hand in Hand über die Ziellinie und wurde dort von der Präsidentin der Veranstaltung, Maria Schwarz in Empfang genommen.

Von den gestarteten 87 Athleten haben es 58 ins Ziel geschafft – davon 6 Damen, die Zielzeit bei Extrem-Bewerben ist dabei Zweitranging, geehrt werden nur die Tagessieger. Als Sieger gefeiert werden aber alle die in der vorgegebenen Zeit von 19 Stunden die Ziellinie überqueren.

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