Asamer Holding und Banken vereinbaren langfristige Finanzierungsverträge und Restrukturierungskonzept

OHLSDORF (red). Zwischen den finanzierenden Banken und der Asamer Holding wurde nun ein umfassender Restrukturierungs- und Refinanzierungsplan vereinbart. Das Kerngeschäft in Österreich, der Slowakei und Bosnien mit einem Umsatz von rund 180 Millionen Euro bleibt langfristig bei Asamer. Firmen in Osteuropa und in arabischen Ländern wurden verkauft, einige der Verkäufe werden derzeit noch abgewickelt. Die Aktivitäten in Libyen, sowie Firmen, die nicht zum Kerngeschäft zählen, werden in einer eigenen Holding-Gesellschaft gehalten. Für diese Bereiche sucht Asamer in den kommenden Jahren strategische Partner bzw. Investoren. Die Vertreter der Eigentümerfamilie wechseln vom operativen Management in den Aufsichtsrat.

Die Asamer-Gruppe hat sich mit allen finanzierenden Banken auf einen umfassenden Restrukturierungs- und Refinanzierungsplan geeinigt. Diese Pläne werden von der Raiffeisen Landesbank OÖ, der Allgemeine Sparkasse OÖ sowie der Raiffeisenbank International getragen. Die Mehrzahl der Banken scheidet als Finanzier der Asamer-Gruppe aus. Noch vor Neujahr werden die verbindlichen Verträge von allen Beteiligten unterschrieben.

Künftig wird sich die Asamer-Gruppe auf ihre Kernkompetenz mineralische Baustoffe in Österreich, der Slowakei und Bosnien konzentrieren. Der Kern-Konzern umfasst alle Kies- und Betonaktivitäten in Österreich, sowie die Zementfabriken in der Slowakei und in Bosnien. Der konsolidierte Umsatz beträgt rund 180 Millionen Euro.

Die Geschäftsführung des Kernkonzerns übernimmt Klaus Födinger. Födinger ist als langjähriger Leiter der Division Zement mit dem Unternehmen bestens vertraut. Manfred, Kurt und Andreas Asamer ziehen sich in den Aufsichtsrat zurück.

Partner für einzelne Bereiche gesucht

Andreas Asamer kauft gemeinsam mit Partnern Teile der Ost- und Südosteuropa-Aktivitäten aus dem Konzern heraus. Für die Unternehmungen, die nicht zum Kernkonzern zählen, werden in den kommenden Jahren Investoren bzw. strategische Partner gesucht, die sich an diesen Firmen beteiligen.

Im Besonderen gilt dies für die Zementwerke in Libyen. Trotz politisch instabiler Verhältnisse entwickelt sich der Markt sehr gut. Im zweiten Jahr nach der Revolution wurden bereits wieder 1,6 Millionen Tonnen Zement produziert und verkauft, sowie ein positives Ergebnis erwirtschaftet.

Die getrennte Holding, unter der diese Unternehmen angesiedelt sind, begleitet als Beteiligungsgesellschaft die Unternehmenswert-Entwicklung, unter anderem eben durch die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern und die Hinzunahme von Investoren. Vorstand der Holding wird Jörn Trierweiler.

Autor:

Kerstin Müller aus Salzkammergut

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