Fertigstellung 2023
"Grand Elisabeth"-Hotel wird um 25 Millionen Euro in Bad Ischl errichtet

Das "Grand Elisabeth" in Bad Ischl wird mit 130 Zimmern zahlreichen Kongressbesuchern Platz bieten.
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  • Das "Grand Elisabeth" in Bad Ischl wird mit 130 Zimmern zahlreichen Kongressbesuchern Platz bieten.
  • Foto: Krebs-Hinterwirth
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

Das geplante 4-Stern-Hotel soll Bad Ischl zur Kongress-Stadt machen und ein wichtiger, touristischer Turbo für die Kulturhauptstadt 2024 sein. Es wird 130 Zimmer und Suiten haben, eine Tiefgarage mit 140 Plätzen bieten und binnen 24 Monaten Bauzeit auf den Parkplätzen zwischen Kongress- und Theatherhaus und Villa Seilern entstehen.

BAD ISCHL. Als einen Festtag bezeichnete Tourismus- und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner den heutigen 9. September. Mit Imagefilm und zahlreichen fotorealistischen Renderings wurde das "Grand Elisabeth – Das Kongress- und Tourismushotel in Bad Ischl" präsentiert. "Die geplante Investition von 25 Million Euro ist ein wichtiger Turbo für den Tourismus im Salzkammergut. Vor allem im Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2024 ist ein solches Hotel – das bislang in Bad Ischl auf jeden Fall gefehlt hat – von großer Bedeutung", so Achleitner. Das "Grand Elisabeth" wird auf jenem Areal entstehen, das derzeit als Parkfläche zwischen Kurhausstraße (nahe Kongress- und Theaterhaus) und Tänzlgasse (nahe Villa Seilern) genutzt wird. 130 Zimmer sowie ein Park, Restaurant, Lounge, Vinothek, Seminarräume, Fitnessbereich, Schwimmteich etc. sind geplant und "Parkplätze, die durch den Bau wegkommen, werden als Tiefgaragen-Stellplätze neu geschaffen", so der Tourismus-Landesrat. Von 2011 bis 2019 gab es im Bezirk Gmunden touristische Investitionen in der Höhe von 210 Millionen Euro, die vom Land OÖ mit 34 Millionen Euro gefördert wurden, diesen Kurs solle man auch in den derzeit so schwierigen Zeiten fortführen. Was ihn noch freut: "Dass mit Inge Krebs-Hinterwirth eine Architektin aus Gmunden für ein Großprojekt in Bad Ischl ausgesucht wird, hätte es früher nicht gegeben", meint Achleitner mit einem Augenzwinkern.

Schiller: "Architektur passt perfekt zu Bad Ischl"

Ein Umstand, der auch Bad Ischls Bürgermeisterin Ines Schiller freut: "Das hat die Ernennung zur Kulturhauptstadt 2024 möglich gemacht. So arbeiten die Gemeinden noch enger zusammen!" Bad Ischl sei zwar mit dem Eurothermen-Hotel Royal, mit dem Kurhotel Villa Seilern und einigen kleineren Beherbergungsbetrieben gut aufgestellt, "Kongresse mussten wir aber teilweise absagen, weil wir die nötigen Betten nicht zur Verfügung gehabt hätten", so Schiller. Man sei mit dem Konzept sehr glücklich und es füge sich perfekt in das Bild Bad Ischls ein.

Gestaltungselemente von Kaiservilla inspiriert

Herbert Ackerl (Dachstein Mountain Hotels und Appartements und Vertreter des österr. Investoren-Konsortiums) und Josef Öhlinger (Baufirma Kieninger) lobten den Prozess, die Einbindung der Anrainer und Architektin Inge Krebs-Hinterwirth, "die mit ihrem Konzept auch besonders auf Wünsche von Bewohnern und Gemeinde eingegangen ist." Öhlinger freut sich zudem, dass die Baufirma Kieninger als Leitbetrieb der Region mit der Ausführung der Bauarbeiten beauftragt wurde. "Das Hotel soll binnen 24 Monaten errichtet und im Sommer 2023 fertiggestellt werden. So gibt es dann noch einen 6-monatigen Probelauf, ehe wir ins Kulturhauptstadtjahr 2024 übergehen", so Öhlinger. Inspiration hat sich die Architektin von der Kaiservilla geholt: "Der Grundriss ist ebenfalls in E-Form und die Gestaltungselemente der Fassade sind an jene der Villa im Kaiserpark angelehnt", so
Krebs-Hinterwirth. Wichtig sei es ihr und den Beteiligten auch gewesen, dass das Hotel in einen Park eingebettet ist.

Köhl: "Kongressbesucher auch als Urlaubsgäste"

"Für Kongresse brauchen wir ein so großes, flexibles Hotel", ist sich Tourismusverband-Geschäftsführer Stephan Köhl sicher. Das "Grand Elisabeth" füge sich mit einem kaiserlichen Touch perfekt ins Ischler Zentrum ein und werde neue Gäste ins Salzkammergut bringen. "Denn von den hunderten Kongressbesuchern, die jährlich anreisen werden, kommen dann sicherlich auch einige als Urlauber zurück", so Köhl.



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