Gemeinde prüft Antrag
Hofer KG will Filiale in Ebensee eröffnen

Bürgermeister Markus Siller (Mitte) versichert, dass der Umwidmung nur dann zugestimmt wird, wenn die Interessen der Anraine gewahrt bleiben.
  • Bürgermeister Markus Siller (Mitte) versichert, dass der Umwidmung nur dann zugestimmt wird, wenn die Interessen der Anraine gewahrt bleiben.
  • Foto: Gde. Ebensee
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

Die SPÖ Ebensee begrüßt das Vorhaben unter der Voraussetzung, dass Anrainerinteressen gewahrt bleiben.

EBENSEE. Das Unternehmen Hofer KG plant in Ebensee am Gelände des ehemaligen Zielpunkt-Areals eine neue Filiale zu errichten. Ebensee ist eine der wenigen Gemeinden mit mehr als 6.000 Einwohnern, in der sich keine Hofer-Filiale befindet. Daher sucht das Unternehmen schon seit längerem nach einem geeigneten Standort. Da das derzeitige Zielpunkt-Areal für eine moderne Filiale zu klein ist, wurden nun Umwidmungsanträge an die Gemeinde gestellt. Die Einleitung des Umwidmungsverfahrens steht in der nächsten Gemeinderatssitzung zur Abstimmung auf der Tagesordnung. Durch den Einleitungsbeschluss startet eine Reihe von Prüfverfahren (Hochwasserschutz, Naturschutz, Verkehr, Lärm) die garantieren, dass die Interessen der Anrainer gewahrt bleiben. Nach Abschluss dieser vielen Fachgutachten wird der Umwidmungsantrag dem Gemeinderat neuerlich zur Beschlussfassung vorgelegt.

Bedenken der Anrainer werden ernstgenommen

„Wir werden im Widmungsverfahren sehr genau prüfen, ob die Interessen der Anrainer durch geeignete Maßnahmen gewahrt bleiben. Seitens Hofer KG wurde mir eine umfassende Information und Kommunikation mit den Anrainern und der Gemeinde zugesichert. Eine Umwidmung wird es nur dann geben, wenn aus den Fachgutachten klar hervorgeht, dass die Hochwassergefährdung für die Anrainer reduziert werden kann oder zumindest unverändert bleibt“, nimmt SP-Bürgermeister Markus Siller die Bedenken ernst.

Kaufkraft bleibt in Ebensee

Der österreichische Lebensmittelmarkt wird von wenigen Konzernen dominiert. In Gemeinden mit mehr als 6.000 Einwohnern findet man üblicherweise alle großen Anbieter vor. „Hofer zieht derzeit viel Kaufkraft aus Ebensee in die Nachbargemeinden ab. Da Hofer kein sogenannter Vollversorger ist, werden andere Güter des täglichen Bedarfs häufig auch gleich auswärts gekauft. Wir erhoffen uns, dass durch die neue Hofer-Filiale mehr Ebenseer zum Einkaufen im Ort bleiben und so auch die lokalen Händler davon profitieren“, so Siller.

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