Zweistelliges Millioneninvestment
Österreichische Salinen kaufen sich in größtes Salzvorkommen der Türkei ein

Salinen-Hauptquartier in Ebensee.
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  • Salinen-Hauptquartier in Ebensee.
  • Foto: Monika Loeff
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

Die Österreichische Salinenaktiengesellschaft beteiligt sich über die Salinen BeteiligungsGmbH (SBG) mit jeweils 50 Prozent an der Safir Tuz und Safir Kaya, zwei türkischen Salzproduzenten mit Zutritt zu den größten Salzvorkommen im Osten der Türkei.

EBENSEE. Durch diese strategische Akquisition macht der einzige heimische Salzhersteller einen großen logischen Schritt in der weiteren Expansion und insbesondere in der Absicherung der Standorte in Österreich. Die Salinen Austria AG (SAAG) übernimmt damit auch die industrielle Führerschaft in diesem wichtigen türkischen Joint-Venture.

 In den Salzminen der Safir-Gruppe in der Nähe von Ankara lagern große Salzvorkommen, die den Rohstoff Salz für die Salinengruppe langfristig absichern werden. Schon heute wird dort Stein- und Siedesalz hergestellt. Mit einem hohen zweistelligen Millioneninvestment aus Österreich werden die türkischen Minenstandorte weiter ausgebaut bzw. die modernste Siedesalzanlage in der Türkei gebaut. Die Gesamtproduktion in der Türkei soll mit diesen bereits gestarteten Investments auf ca. 1 Million Tonnen Siede- und Steinsalz in den nächsten Jahren steigen. Der türkische Inlandsmarkt bietet mit mehr als 80 Millionen Einwohnern einen ausgezeichneten Basismarkt mit attraktiven Exportmärkten im Umfeld der Türkei.

Peter Untersperger: "Beteiligung ist Win-Win-Situation"


„Die Beteiligung ist eine echte Win-Win-Situation. Auf der einen Seite wird das Engagement in der Türkei den mittelfristigen Investitions- und Ausbauplan der Salzspezialitäten in Österreich noch weiter stärken. Zum anderen schlagen wir mit der Safir-Gruppe eine Brücke zu neuen Märkten. Der türkische Heimmarkt ist durch seine Größe attraktiv, aber auch der Nahe Osten, Russland, Afrika und Südostasien rücken durch verbesserte Logistikoptionen in greifbare Nähe“, so Peter Untersperger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Salinenaktiengesellschaft.

Der Salinen Konzern bekam in den letzten Jahren die massiv steigenden Rohstoff- und Energiepreise in Österreich immer mehr zu spüren. Insbesondere in den letzten Monaten verdoppelten sich die Strom- und Gaspreise sowie die Palettenpreise. Ein Ende der Erhöhungen ist nicht in Sicht. Das zweite Standbein in der Türkei eröffnet vielfältige Möglichkeiten für den weiteren Wachstumskurs des österreichischen Traditionsunternehmens und sichert gleichzeitig die Arbeitsplätze und Standorte in Österreich.

Salinen-Hauptquartier in Ebensee.
Peter Untersperger.


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