09.10.2017, 12:25 Uhr

Gmunden hat jüngste AHS-Direktorin Oberösterreichs

Iris Wolf (Foto: Sylvie’s Art)
GMUNDEN. Mit dem Schuljahr 2017/18 hat Iris Wolf die Leitung des Gymnasiums der Kreuzschwestern („Pensi“) übernommen und ist mit 39 Jahren die jüngste AHS-Direktorin Oberösterreichs. Wolf folgt auf Martina Reingruber, die den wohlverdienten Ruhestand angetreten hat.

„Mir ist besonders wichtig, dass unsere Schüler eine fundierte Allgemeinbildung erhalten“, erklärt Wolf, seit wenigen Wochen Direktorin an der Kreuzschwestern-AHS „Pensi“ in Ort. „Ich bin überzeugt, dass ein breites Allgemeinwissen ein Startvorteil für die weitere berufliche Laufbahn ist.“

Die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat die 39-jährige Traunkirchnerin quasi in die Wiege gelegt bekommen: Ihr Vater war Lehrer, ihre Mutter begleitete viele Jahre ehrenamtlich lernschwache Kinder. Gefestigt hat sich ihr Berufswunsch durch die Jugendarbeit bei den Pfadfindern. „Junge Leute für etwas zu begeistern, sie zu motivieren und zu fördern und sie auf ihrem Weg zu eigenen Persönlichkeiten zu begleiten – das ist eine wunderschöne und gleichzeitig verantwortungsvolle Aufgabe“, schwärmt die Pädagogin von ihrer Arbeit.

125-jähriges Gründungsjubiläum

Viel Zeit, sich in ihre neue Funktion einzugewöhnen, bleibt der neuen „Frau Direktor“ nicht. Die Bildungseinrichtungen der Kreuzschwestern in Gmunden/Ort, zu denen das „Pensi“ zählt, begehen heuer ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum; die Feierlichkeiten finden Ende Oktober statt. Mit Stolz zurückblicken und mutig weitergehen will die junge Direktorin, die in ihren ersten 15 Berufsjahren Deutsch und Spanisch an den Kreuzschwestern-Schulen in Linz unterrichtet hat.


Modularer Unterricht und verschränkte Ganztagsklasse

So bietet das Gymnasium Ort einige Besonderheiten, wie seit diesem Schuljahr als erste AHS in der Region eine verschränkte Ganztagsklasse. Lernphasen und Freizeitaktivitäten verteilen sich über den Tag und die Schüler/innen können Hausübungen in der Schule erledigen – ideal für berufstätige Eltern. Bereits seit einigen Jahren erfolgreich ist das Modulsystem in der Unterstufe, bei dem durch verschiedene Schwerpunktsetzungen (Naturwissenschaften, „Kunst und Kreativität“, „Gesundheit und Sport“ sowie „Technik und Medien“) die Stärken der Kinder entdeckt und gezielt gefördert werden.
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