21.10.2016, 11:43 Uhr

Kindergedenkstätte in Laakirchen

(Foto: Josef Mayrhofer)
LAAKIRCHEN. Die Feste Allerheiligen und Allerseelen bringen uns mit der Begrenztheit unseres irdischen Lebens besonders in Berührung. Wir gehen zu den geschmückten Gräbern und denken an die Menschen, die für unser Leben Bedeutung hatten, die wir liebten. Es ist gut, einen Platz zu haben für unsere Trauer und unsere Erinnerungen. So einen Ort gibt es im Laakirchener Friedhof für verstorbene Kinder und für Kinder, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Im März 2014 die Kindergedenkstätte, die unter der Leitung von Herrn Manfred Leitner errichtet wurde, gesegnet.
Ein Kind zu verlieren ist für alle Eltern wohl eines der schwersten Schicksale, die man erleiden kann. Nur wer es selbst erlebt hat, kann den Schmerz und die Trauer nachvollziehen. Diese Gedenkstätte soll ein Zeichen setzen, dass sich Menschen von diesem Schmerz berühren lassen und ihn anerkennen. Sie ist auch ein Ort für Eltern, die ihr Kind während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verloren haben – oft unbemerkt von der Außenwelt, aber mit tiefem Leid verbunden. Auch heute und in Zukunft können Eltern ihre Kinder an diesem Platz bestatten.
Die Kindergedenkstätte soll ein Ort der Trauer, der Erinnerung, aber auch ein Ort der Hoffnung sein.
Text von: Elisabeth Altmanninger, Trauerbegleiterin in Laakirchen
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