24.06.2017, 11:40 Uhr

Kletterer stürzten 20 Meter tief ab

Der Rettungshubschrauber kam beim Unfall der Kletterer zum Einsatz.

Eine aus 80 Personen bestehende Gruppe eines alpinen Vereins befand sich seit mehreren Tagen auf der Simonyhütte, um dort einen Alpinkurs abzuhalten.

GMUNDEN (red). Am 22. Juni 2017 gegen 14:20 Uhr kletterte eine aus vier Personen bestehende Seilschaft, angeführt von einem Zivilbergführer, allesamt deutsche Staatsbürger, vom Hohen Dachstein über den sogenannten Randkluftanstieg talwärts.

Steiler Bereich des Gletschers wurde zum Verhängnis

Die Gruppe konnte die Randkluft vom Bergführer gesichert überwinden, allerdings kam kurz danach im sehr steilen Bereich des Gletschers die vorderste Person ins Rutschen. Dieses Ausgleiten am Firn konnten die restlichen drei Bergsteiger trotz guter Ausrüstung nicht mehr halten, und so kam es zu einem Seilschaftsabsturz.

20 Meter talwärts abgerutscht

Alle vier rutschten etwa 20 Meter talwärts in den Bergschrund. Dabei wurde eine 30-Jährige schwerer verletzt. Die Rettung der Verletzten wurde durch die Crew des Notarzthubschraubers am 20 Meter Tau durchgeführt und in das Diakonissen Krankenhaus Schladming gebracht.

Rettungshubschrauber kam zum Einsatz

Später auf der Hütte stellte sich heraus, dass eine 33-Jährige bei dem Absturz ebenfalls verletzt wurde. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo sie ambulant behandelt wurde.
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