30.11.2016, 22:15 Uhr

Rumänische Volkskünstler @ Christkindlmarkt 2016 in Hallstatt

Rumänische Krippe - Foto Franz Frühauf
Drei rumänische Volkskünstler stellen am Donnerstag, 8. Dezember 2016 beim Christkindlmarkt in Hallstatt an verschiedenen Plätzen ihre Kunstwerke vor. Außerdem kann man ihnen von Freitag den 9. bis Sonntag, den 11. Dezember täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr bei ihren kreativen Arbeiten zuschauen.
Keramikhandwerker Marius Diaconu ist der Sohn des außergewöhnlichen Keramikers Nicolae Diaconu, bekannt als der „Vater der Figuren-Keramik“. Marius hat von seinem Vater die Kunst des Lehm-Modellierens gelernt, insbesondere menschliche Figuren, aber auch Tiere und anderes. Von seinem Vater, der bereits mehrere Male im Salzkammergut und in Hallstatt war, erbte er nicht nur die Begabung, sondern auch das handwerkliche Geschick und möchte nun seinem Vater die Ehre seines Erbes erweisen. Er kommt aus Codlea (Zeiden, Kreis Kronstadt) und wird im Archäologischen Keller des Dachsteinsport Geschäft, Seestraße Nr. 50 sein Können zeigen.
Holzhandwerker Ioan Drăgan nutzt seine Kunst für die Herstellung von Haushaltsgegenständen wie Holzlöffel, Schneidbrettern, Holzschalen, Sessel und Tischen nach der alten und einfachen Technik, die er noch perfektioniert hat. Er stammt aus einer Rudari-Familie aus Babeni (Kreis Vâlcea), einem Dorf, in dem die Mehrheit der Einwohner mit der Holzbearbeitung ihr Leben verbringt und wird in der Drechslermeisterei Janu im Badergraben Nr. 57 seine Arbeiten ausstellen.
Holzhandwerker Vasile Moldoveanu kommt aus Moreni (Kreis Dâmboviţa), hat die alte Symbolik von Holzgegenständen studiert und bringt heute die anonyme Tradition des Holzhandwerks zur Schau. Dies zeichnet sich aus durch Holzschnitzen und Dekorieren von Handkreuzen, Altarkreuzen, Holzikonen, Mitgifttruhen, Tellerbords, Salzgefäßen oder Holzlöffel welche am Feiertag am Marktplatz und später im Sportgeschäftes Dachsteinsport Janu präsentiert werden.
Die Teilnahme der rumänischen Volkskünstler an den Veranstaltungen in Hallstatt, wird von der Marktgemeinde Hallstatt, dem Astra Museum in Hermannstadt, den Jazzfreunden Bad Ischl und dem Rumänischen Kulturinstitut in Wien unterstützt.
Kripperlschauen in Hallstatt lohnt sich
Am Marktplatz steht unter dem Weihnachtsbaum eine große, moderne Krippe von Schülern der HTBLA und in der katholischen Kirche sowie im Welterbemuseum Hallstatt sind bodenständige Krippen zu sehen. Sehenswert ist die Krippenausstellung im archäologischen Keller des Sportgeschäftes Dachstein Sport Janu. Während der Geschäftszeit kann man mehr als dreißig Exponaten aus Altaussee, Ebensee, Bad Ischl, Gmunden, Hallstatt, Polen, Rumänien, Frankreich, Russland und Italien .kostenlos bewundern. Die alten massiven Mauern, die steinigen Böden, die 7.000 Jahre alten Funde und vieles mehr, tragen zu einem besonderen Ambiente bei.
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