17.07.2017, 11:52 Uhr

Silber- und Bronzemedaille für die Landjugend Salzburg – Margit Steiner und Margit Nitsch bewiesen ihre Redekunst

v.l.n.r: 2. Platz Vorbereitete Rede ü 18_Margit Steiner & 3. Platz Vorbereitete Rede u 18_Margit Nitsch
Altmünster: Agrar Bildungszentrum Salzkammergut |

Von 13. – 16. Juli 2017 fand der 58. Bundesredewettbewerb der Landjugend Österreich in Oberösterreich, Gmunden am Traunsee statt. Margit Steiner, Mitglied der Landjugend Piesendorf, erreichte sensationell Silber in der Kategorie „Vorbereitete Rede“. Margit Nitsch von der Landjugend Bischofshofen holte sich die Bronzemedaille.

Oberösterreich, Altmünster; Vor Leuten zu reden fällt so manchem bereits sehr schwer. Über ein Thema vor Publikum zu referieren und sich den Fragen der Jury zu stellen, erfordert Mut und Talent! 60 junge RednerInnen, qualifiziert über die jeweiligen Landesbewerbe, bewiesen ihre Redegewandtheit in den Kategorien „Vorbereitete Rede unter 18“, „Vorbereitete Rede über 18“, „Neues Sprachrohr“ und die Königsdisziplin „Spontanrede“. Mit ihrer Performance bewiesen Margit Steiner und Margit Nitsch ihr einwandfreies Können. Sie setzten sich gegenüber TeilnehmerInnen aus jedem Bundesland und den Gästen aus dem benachbarten Südtirol durch und belegten die Ränge zwei und drei in der Kategorie „Vorbereitete Rede über 18“ und „unter 18“.


„A Batzei Liab, Vertraun und Lebensfreid muaß sei, mehr braucht ma a nit zan Z’friednsei!“, so Margit Steiner am Anfang ihrer Rede „Das Geheimnis der gelebten Zufriedenheit“. „Das Zufriedensein ist nicht nur die banale Antwort meiner Oma auf die Frage, wie es ihr gehe, es verkörpert vielmehr ein Stück Lebensqualität. Es ist eine tägliche Herausforderung, erfordert Mut, Bescheidenheit und Authentizität“, referiert die Rednerin. Sie spricht über die Besonderheit unscheinbarer Momente, einzigartiger Menschen und das Vertrauen in die eigene Stärke. Das Publikum und die Jury sind begeistert vom Auftritt der jungen Pinzaguerin: Inhalt, Argumente und vor allem die Ausstrahlung und die Gestik bringen wertvolle Punkte. „Aus jedem Bundesland sitzt ein Vertreter in der Jury. Das heurige Niveau ist großartig und Margit hat uns mit ihren Argumenten und ihrem Redetalent überzeugt“, so Landesobmann Maximilian Brugger, Juror als Vertreter für Salzburg.


Christina Endmayer aus Oberösterreich verwies Margit Steiner letztendlich auf Rang 2, Karina Trauner aus Niederösterreich belegte den 3. Platz. Die Freude über die Platzierung war groß. „Am Tag des Bewerbes habe ich mich gut gefühlt und war relativ wenig nervös. So richtig nervös war ich dann am Samstag bei der Siegerehrung. Das Gefühl, wenn der eigene Name und die Platzierung ausgerufen werden, ist unbeschreiblich. Die Freude, wenn man die Medaille in den Händen hält, kann man nicht beschreiben. Das muss man erlebt haben!“, so Margit Steiner aus Piesendorf.


In der "Vorbereiteten Rede unter 18" fesselte Margit Nitsch die ZuhörerInnen mit ihrer Rede „Grenzen!“ und belegte den hervorragenden dritten Platz. Sie spricht über die Grenzen, die sich ein jeder selber setzt und damit oftmals auch einschränkt. Sie appelliert an das Publikum, öfter an die eigenen Grenzen zu gehen einen Schritt zu wagen.

Die SalzburgerInnen überzeugten mit hervorragenden Ergebnissen
In der Königsdisziplin – der Spontanrede – traten Karoline Entfellner (Köstendorf) und Paul Schreilechner (Mariapfarr) an. Sie zogen jeweils ein unbekanntes Thema. Dank ihrer Spontanität schaffte es Karoline Entfellner bis in die KO-Runden und erreichte den siebten Rang. Paul Schreilechner belegte den zehnten Rang. In der Kategorie „Neues Sprachrohr“ erreichten Maria Steiner und Magdalena Nitsch den siebten Rang und Martina Gerstl platzierte sich in der "Vorbereiteten Rede über 18" auf Rang elf.


Wissen, Geschick und Spaß
Beim Wissens- und Geschicklichkeitsbewerb „4er-Cup“ starteten insgesamt je zwei Teams aus acht Bundesländern und Südtirol. Die 4er-Cup-Teams bestehen aus je zwei Mädchen und zwei Burschen. Gemeinsam bewältigten sie Stationen, in denen Wissen im Bereich Politik, Österreich, Englisch, Geschichte sowie Kreatives abgefragt wurde. Beim Actionparcours waren neben jeder Menge Spaß vor allem Teamwork und Geschick gefragt. Die beiden Salzburger Teams aus Tamsweg und Piesendorf schlugen sich beachtlich und klassierten sich an 10. bzw. 12. Stelle. Das Team II der Landjugend Steiermark holte den Sieg. Silber und Bronze gingen ebenfalls an die Steiermark sowie Kärnten.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.