25.01.2018, 15:18 Uhr

"Klaus ist ein Anpacker"

Vizebürgermeister Hannes Stockhamme und Bürgermeisterkandidat in Grünau, Klaus Kramesberger. (Foto: Wolfgang Spitzbart)

Klaus Kramesberger ist Kandidat der SPÖ Grünau für die Bürgermeisterwahl am 29. April.

GRÜNAU (km). Die Grünauer Sozialdemokraten stellten in der Vorwoche ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl vor. Überraschend war doch, dass nicht Vizebürgermeister Hannes Stockhammer ins Rennen geht, sondern der ehemalige Ersatz-Gemeinderat Kramesberger. "Wir haben nach dem tragischen Tod von Bürgermeister Alois Weidinger im Dezember 2017 eine offene Diskussion über die Nachfolge geführt. Beruflich ist es mir aber nicht möglich, das Amt zu übernehmen, die Entscheidung war für mich nicht leicht. Ich bin aber sicher, dass wir mit Klaus Kramesberger den Besten gefunden haben", so Stockhammer. Kramesberger ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und arbeitet als Facharbeiter für die Wildbach & Lawinenverbauung. Er ist sozial und in der Gemeinde engagiert, so ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, Obmann des Jugendfördervereines 4645.komm, Organisator des Grünauer Faschingsumzuges und langjähriger aktiver Spieler und Trainer im Fußballverein UFC Grünau.

"Grünauer mit Leib & Seele"

Dass Kramesberger ein Mensch ist, der anpackt, ist für seine Wegbegleiter einer der vielen Vorzüge des Grünauers. "Klaus ist immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist." Kramesberger selber sagt: "Ich bin ein Grünauer mit Leib und Seele und es gibt einige Dinge, die mir ganz besonders am Herzen liegen!" Dazu gehören die Realisierung von sozialem Wohnbau in der Almtalgemeinde oder die Schaffung eines Niederseilgartens. "Eine attraktive Spielmöglichkeit für die Grünauer Kids zu schaffen, war ein großer Wunsch schon von Lois", so der SPÖ-Kandidat. Am 29. April wählt Grünau einen neuen Bürgermeister, die Kandidaten der politischen Mitbewerber sind noch offen. Von einem agressiven Wahlkampf hält Kramesberger nichts und hofft auf eine faire Wahlvorbereitung. "Lois hat so viel Positives in der Gemeinde hinterlassen, ich hoffe, dass ich seinen Weg des Miteinanders weiter gehen kann. Ich möchte aber betonen, dass ich ihn nicht nachahmen möchte, denn ich bin Klaus und Lois war Lois!"
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