03.10.2017, 13:00 Uhr

Nationalratswahl 2017: Ines Schiller (SPÖ) im Interview

Ines Schiller steht auf der SPÖ-Traunviertelliste auf Platz zwei. (Foto: Daniel Leitner)
BAD ISCHL. Auch Ines Schiller ist auf der SPÖ-Liste des Traunviertels vertreten und dort mit Rang 2 die aussichtsreichste Kandidaten aus dem Bezirk. Die Bad Ischlerin sprach mit der BezirksRundschau über ihre Ziele und Beweggründe.

Welches Projekt/welche Ideen für den Bezirk Gmunden würden Sie als Nationalratsabgeordnete umsetzen?
Schiller: Ich möchte unser Salzkammergut vertreten und eine starke Stimme für die Region im Nationalrat sein. Ich sehe mich vor allem als Ansprechpartnerin für die Anliegen der Menschen in der Region. Das ist die Basis für die Umsetzung vieler Projekte und Vorhaben im Interesse der Bevölkerung unserer Region.

Was zeichnet Ihre Partei/Ihre Person aus?
Die SPÖ steht in ihrer langen Geschichte für Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und Gleichheit. Gerade jetzt ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu Bildung und Gesundheit, die Möglichkeit für Arbeit haben und das Leben leistbar ist.
Zu meiner Person: Ich bin selbst in sehr schwierigen Verhältnissen aufgewachsen, habe von klein auf kämpfen müssen – diese Eigenschaft habe ich bis heute nicht verloren. Ohne diesen Ehrgeiz und die Kraft, die ich daraus schöpfe, wäre ich heute nicht da, wo ich bin.  Die Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe, haben mich stark geprägt. Gerade dehalb kann ich mich in schwierige Lebenssituationen sehr gut hineinversetzen und weiß daher auch: Jede und jeder Einzelne hat eine Chance verdient!

Welche Gefahren/Probleme sehen Sie für das Salzkammergut und wie kann man diesen entgegenwirken?
Abwanderung und Schwächung unserer Strukturen. Zu hohe Mietpreise aufgrund der vermehrten Zweitwohnsitze. Wir brauchen auch mehr hochwertige Arbeitsplätze.
Viele Junge ziehen weg. Wir müssen alles tun, damit sie in ihrer Heimat eine gute Zukunft sehen und haben!

Für welche Menschen/Gesellschaftsschicht würden sie sich besonders einsetzen und warum?
Prinzipiell für alle! Vorrangig aber für sozial Schwächere und Benachteiligte, also für jene, die wenig Unterstützung bekommen und hilfsbedürftig sind.

Was konkret kann eine Nationalratsabgeordnete aus dem Salzkammergut für die Bewohner des Salzkammergutes machen (abgesehen von der oben behandelten Projektidee)?
Die Probleme unserer Region möchte ich aufzeigen. Es gibt viele wichtige Projekte und Vorhaben, die dann umgesetzt werden können, wenn es den direkten Draht nach und in Wien gibt.

Eine Übersicht über alle weiteren Spitzenkandidaten aus dem Traunviertel finden sie unter Nationalratswahl 2017: Spitzenkandidaten aus dem Salzkammergut im Interview
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