28.01.2018, 11:45 Uhr

HobbySamstag beim TC Bad Ischl: Tenniscracks ermittelten ihre Darts-Champions

Traudi Aitenbichler und Joser Hörack flankieren den HobbySamstag-Darts-Champion Alex Mayr.
BAD ISCHL. Der HobbySamstag, eine wöchentliche Sportveranstaltung des TC Bad Ischl, bringt jeden Samstag in der Hallensaison Tennis-Cracks jeglichen Alters und jeglicher Spielstärke zusammen. Und hat sich schon in seinem Premierenjahr bestens etabliert. Neben der sportlichen Komponente stehen aber vor alle der Spaß am Spiel und die Geselligkeit im Vordergrund. Und so auch diverse Nachbesprechungen im Anschluss an die jeweiligen Einzel- und Doppelpartien. Bei einer solchen ist auch die Idee entstanden, in einem Turnier die besten Dartsspieler unter den örtlichen Tennis-Assen zu ermitteln. Immerhin hatte man in Traudis Tennisstüberl schon die ein oder andere Dartspartie bestritten.

"Junger Wilder" besiegt Routine: Mayr triumphiert

Und am vergangenen Samstag war es schließlich soweit: Quasi die Elite der Tennis-Darts-Spieler traf sich am Abend zur Primetime um 20.15 Uhr im Ischler Tennislokal. Mit Traudi Aitenbichler, Wirtin aus Leidenschaft und ihres Zeichens langjährige Liga-Spielerin, und Alex Mayr, der erst kürzlich die Hallstätter Dartsmeisterschaften für sich entscheiden konnte, standen zwei absolute Granden am Tableau. Doch auch die restlichen Teilnehmer – darunter René Wiesholzer, der von vielen als geheimer Turnierfavorit gehandelt wurde – boten im Turnierverlauf spannende Matches. Leg um Leg wurde abgespult und nach so manchem Herzschlag-Finish kam es schließlich zur erwarteten Begegnung zwischen Aitenbichler und Mayr im Finale. Im Spiel um Platz drei matchten sich zuvor noch Wolfgang Fauland und Josef Hörack, wobei zweiterer das bessere Ende für sich hatte. Und dann ging es schließlich los: Was lange eine Begegnung auf Augenhöhe war, wurde immer mehr und mehr zu einer Galavorstellung des "jungen Wilden" Alex Mayr. Die Freude, als er den letzten Pfeil im richtigen Feld platziert hatte, war dem sympathischen Hallstätter anzusehen. René Wiesholzer scheiterte im Bewerb überraschend früh, wurde ob seiner sehenswerten Performance im Turnierverlauf zum MVP gewählt.
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