13.04.2017, 08:00 Uhr

Tamara Humer über Fitness im digitalen Zeitalter

Die Stroblerin Tamara Humer findet den Einsatz digitaler Hilfsmittel für die Trainingsoptimierung sehr positiv. (Foto: Privat)
BAD ISCHL, STROBL. Fitness-Enthusiastin, Bodybuilderin und Ernährungsexpertin Tamara Humer hat sich exklusiv für die BezirksRundschau Gedanken über Sporttrends, digitale Hilfsmittel und Fitnessblogger gemacht.

BezirksRundschau: Fitness liegt ja im Trend. Digitale Hilfsmittel werden dabei ja auch immer häufiger verwendet (Runtasitc etc.). Gibt es Fitnessapps, Pulsmesser oä., die du empfehlen kannst?
Tamara Humer: Stimmt, digitale Hilfsmittel liegen voll im Trend, ob es nun Schritte aufzeichnen, Puls messen, Kalorien zählen oder das Fitness-Training via YouTube ist, es gehört für viele zum Alltag dazu. Ich selber habe früher Schrittzähler verwendet und kann nur sagen, die sind prima für Sportmuffel. Wenn du am Ende des Tages dein Schrittziel noch nicht erreicht hast wird deine Motivation richtig angestachelt, man baut dadurch auch generell mehr Bewegung in den Alltag ein. Zum Kalorien zählen, also zum Tracken verwende ich die App ‚MyfitnessPal‘ – sie ist super einfach zu bedienen, und man kann auch den praktischen Strichcodescanner verwenden. Allerdings benutze ich dieses Hilfsmittel nur in der Wettkampfvorbereitung, für den normalen Alltag ist das meiner Meinung nach zu anstrengend.

Sport wird immer variantenreicher, was sind deiner Meinung nach Sportarten der Zukunft?
Die Technik macht auch im Bereich Sport keinen Halt, egal ob digitale Trainer, Clubbing im Studio – das sogenannte ‚Clubbercise‘, Studios mit 3D-Projektionen, welche vorgaukeln in der Natur zu trainieren (Stichwort ‚Gamification‘), Dronesurfing (Wassersport mit Drohnen) oder künstliche Intelligenz der Trainingskleidung. Ich hatte auch auf der Fibo 2017 die Möglichkeit, einige dieser Trends unter die Lupe nehmen.

Es gibt ja mittlerweile auch viele Fitnessblogger, zB. Sofia Thiel. Deiner Meinung nach eine neue, gute Form der Motivation oder doch eher übertriebene Selbstdarstellung?
Der Vorteil an sozialen Medien ist, dass man definitiv viel mehr Personen erreichen kann. Auch ich mache viele meiner Termine und Beratungen z.B über Skype. Das ermöglicht mir, Kunden zu erreichen, die ich sonst aufgrund geographischer Distanz nicht erreichen könnte. Und ich kann sagen, dass ich täglich Nachrichten bekomme (auch von Männern), die sich für Tipps und Motivation bedanken. Auch die eigene Motivation wird dadurch gesteigert. Über diverse Medien kann man als Sportler, Ernährungsberaterin oder Fitnessbloggerin seine berufliche Reichweite enorm erhöhen. Natürlich muss man auch zum Teil eine bestimmte Marketingstrategie verfolgen, man will ja schließlich auch bestimmtes Publikum ansprechen. Ich find‘s toll!
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