31.10.2016, 11:08 Uhr

Tag für Tag im Einsatz für Hygiene und Sauberkeit – die Reinigungsteams des Salzkammergut-Klinikums

(Foto: gespag)
SALZKAMMERGUT. Ihr Arbeitsort umfasst eine Fläche von 27,181 Quadratkilometer – das entspricht ungefähr der Fläche der Gemeinde Ohlsdorf. Sie sie leisten im klinischen Alltag einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des Infektionsrisikos. Hygiene und Sauberkeit sind ihr oberstes Gebot. Die Rede ist von den Reinigungskräften des Salzkammergut-Klinikums. Am Internationalen Tag der Reinigungskraft, am 8. November, soll ihre wichtige Arbeit – die zur Vermeidung von Infektionen durch Krankheitserreger unentbehrlich ist – hervorgehoben werden.

Täglich reinigen, desinfizieren und säubern die Teams nicht nur die Krankenhausräumlichkeiten sondern auch die dazu gehörigen Schulen und Wohnhäuser. „Das ist natürlich eine große Fläche. Spezielle Hygienepläne, Richtlinien und genau abgestimmte Arbeitsabläufe sind daher besonders wichtig. Schließlich ist jedre unserer Mitarbeiter für rund 1.200 m2 Fläche zuständig: Das entspricht 15 Wohnungen zu je 80 m2“, sagt Ursula Spiesberger, Reinigungsleiterin am Salzkammergut-Klinikum Gmunden.

Jeder einzelne Mitarbeiterin ist deshalb für die jeweiligen Bereiche optimal geschult, und die Teams zeichnen sich durch eine professionelle und flexible Zusammenarbeit aus. „Es ist diese Flexibilität, die besonders hervorzuheben ist“, erklärt Günther Dorfinger, Kaufmännischer Direktor des Salzkammergut-Klinikums. „So sind etwa Bauarbeiten, wie sie in Krankenhäusern fast immer stattfinden, für unser Reinigungspersonal natürlich eine große Herausforderung. Aber auch der ganz normale Alltag – mit diversen Grundreinigungen und Spezialreinigungen in sehr sensiblen Bereichen – ist nicht zu unterschätzen. Für die richtige Pflege werden umfangreiche Kenntnisse über die verarbeiteten Materialien benötigt. Nur so kann auch der Werterhalt der zu reinigenden Oberflächen gewährleistet werden.“

„Die Arbeit unserer Mitarbeiter wird in drei Hygienestufen unterteilt“, sagt Dagmar Krieger, Reinigungsleiterin am Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl. „Bereiche wie das Kreißzimmer, die OP´s, die Ambulanzen, die Dialyse und die Endoskopie fallen in Hygienestufe eins. Um eine höchstmögliche hygienische Umgebung zu gewährleisten, müssen diese Bereiche täglich ausnahmslos desinfiziert werden.“

Bettenführende Stationen – oder auch Bereiche wie die Physiotherapie – werden den Hygienebestimmungen entsprechend gründlich, jedoch in der Regel nicht steril gereinigt. Das sogenannte Zentralreinigungsteam ist verantwortlich für die Hygienezone drei. Darunter fallen unter anderem Eingangsbereiche, die Verwaltung, Speisesäle und Werkstätten.

Ungeachtet der verschiedenen Hygieneklassen wird im Salzkammergut-Klinikum immer im Nasswischverfahren gereinigt, um den erforderlichen Standards zu entsprechen und um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

„Ein weiterer wesentlicher Arbeitsschwerpunkt des Reinigungspersonals ist das Sammeln, Trennen und Entsorgen von Müll. Jährlich fallen im Salzkammergut-Klinikum tausende Kilogramm Müll an. Ein Großteil davon wird von den Reinigungsmitarbeiter zur jeweiligen Abfallsammelstelle gebracht“, informiert Andrea Distler, Reinigungskoordinatorin am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck.

„Die Motivation und der hohe persönliche Einsatz unseres Reinigungspersonals wird auch von unseren Patientinnen und Patienten wahrgenommen und geschätzt“, weiß Dorfinger. „Unsere Mitarbeiter der Reinigung leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der hygienischen Standards. Dafür möchte ich an dieser Stelle ein großes Lob und meinen Dank aussprechen.“
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