Antiker Vierseithof
Brunnbauerhof stammt aus 16. Jahrhundert

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  • Foto: Freilichtmuseum Brunnbauerhof
  • hochgeladen von Judith Kunde

ANDORF. Seine erste urkundliche Erwähnung findet der Brunnbauerhof im Jahr 1532. Ein erstes Gebäude könnte jedoch schon 500 Jahre früher dort gestanden haben, als die Gegend verstärkt besiedelt wurde. Der Brunnbauerhof war wie der gesamte Ort Großpichl damals dem Kloster Vornbach zugehörig. Das älteste erhaltene Gebäude ist mit 200 Jahren das hölzerne Wohnhaus, da der Hof zur Zeit des Franzosenkrieges abbrannte. 1806/07 wurde er wieder errichtet. Die noch heute bestehenden Stallgebäude wurden 1872 und 1889 bereits in gemauerter Weise neu gebaut. Das jüngste Gebäude, der Stadl, wurde 1906 neu errichtet. Kennzeichnend für den Brunnbauerhof ist die für das Innviertel typische Gehöftform des offenen Vierseithofs: Vier um einen Hof gruppierte, eigenständige Gebäude, die an den Ecken lediglich lose durch Tore oder Mauerwerk verbunden sind. Die beiden Stallgebäude schließen an das Wohnhaus an, gegenüber befindet sich der Stadl. Ergänzt wird das Ensemble durch ein eigenes Backhaus, eine Kapelle, einen Wurzgarten sowie einen Fischteich. 1994 wurde das Gebäude vom letzten Hofbesitzer an den Museumsverein "Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof" verkauft.

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