Häuslbauer
"Finanz-Puffer ist ein Muss"

Rainer Kaindlsdorfer hat für Häuslbauer Tipps parat.
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Was sind die ersten Schritte für Häuslbauer, wenn es um den Finanzplan geht? Hier Tipps und Antworten.

SCHÄRDING. Raiffeisen Schärding Kundenberater Rainer Kaindlsdorfer spricht im Interview über Planung, Nebenkosten und wie es sich trotz Hausbau gut schlafen lässt. 

Was sind die ersten Schritte für Häuslbauer, wenn es um die Finanzierung geht? Welche Tipps können Sie geben?
Kaindlsdorfer:
Die Verwirklichung des Wohntraums vom neugebauten Eigenheim steht und fällt mit der Finanzierung. Die verfügbaren finanziellen Mittel beeinflussen darüber hinaus die Ausführungen des Projektes - die Lage, die Größe von Haus und Grundstück, die Ausstattung und dergleichen mehr hängen in erster Linie vom lieben Geld ab. Aus diesem Grunde sollte jedem Hausbau zu allererst eine gründliche Aufstellung der benötigten Summen einerseits sowie der vorhandenen Eigenmittel andererseits vorausgehen. Hierbei werden zuerst die gesamten Kosten erhoben, anschließend wird eruiert, wie viel Kapital in Form von Eigenmitteln in Anspruch genommen werden kann und über welchen Betrag eine Fremdfinanzierung benötigt wird.

Was ist hinsichtlich des Finanzierungsplanes wichtig? Was darf man nicht unterschätzen?
Bei der Erstellung eines Finanzierungsplanes müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:

Preis des Grundstückes, Aufwendungen für sämtliche Handwerker inklusive Planer
Materialkosten, Steuern, Gebühren und Abgaben und Nebenkosten (z.B. Anschlussgebühren Kanal und Strom). Kann eine Wohnbauförderung in Anspruch genommen werden? Die Kosten werden durch das gesamte Projekt hindurch eine große Rolle spielen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass eine vernünftige Planung vorgenommen wird. Problematisch ist vor allem, dass viele keinen Puffer mit einberechnen.

Was kostet ein Haus „in Betrieb“ – Abgaben, Versicherungen und so weiter? 
Dies hängt wieder von vielen unterschiedlichen Faktoren wie der Größe des Hauses und Grundstückes, der Ausstattung, usw. ab. Die Betriebskosten umfassen Grundsteuer, Versicherungskosten, Strom, Heizungskosten, Wasser, Kanal bis Wartung und Service.

Warum ist es wichtig, diese Kosten auch gleich bei der Planung zu berücksichtigen?
Weil diese einen wesentlichen Anteil der monatlichen Fixkosten darstellen und in den meisten Fällen ja zusätzlich noch die Rückzahlung von Krediten anfällt.

Wieviel sollte an Eigenmitteln vorhanden sein? 
Hinsichtlich der Finanzierung muss sich der Bauherr als erstes einen genauen Überblick über seine aktuelle finanzielle Situation verschaffen. Generell ist eine hohe Eigenmittelquote mit einer ebensolchen Sicherheit gleichzusetzen. In anderen Worten ausgedrückt, bedeutet dies: Muss für das Bauen privater Immobilien eine große Darlehenssumme von Dritten aufgenommen werden, dann besteht für den Bauherren das Risiko, sich finanziell zu übernehmen. Wir raten in diesem Zusammenhang bei der Baufinanzierung zu einer Eigenkapitalquote von zumindest 20 Prozent der voraussichtlichen Gesamtsumme. Der restliche Betrag wird von unseren Kunden bevorzugt über einen Bankkredit oder über ein Bauspardarlehen finanziert.

Haben Sie sonst noch einen Tipp?
Gut abgesichert schläft´s sich besser. Schützen Sie sich und Ihre vier Wände und die von Ihnen geschaffenen Vermögenswerte mit der passenden Versicherung – ob Absicherung existenzieller Risiken wie Unfall, Berufsunfähigkeit und Ableben oder zum anderen die Absicherung des Wohntraums mit einer Rohbauversicherung.

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