"Heldenzeitreise": Regisseur entdeckte die Altmanns auf der Theaterbühne

Gerhard Altmann (rechts) in "Diener zweier Herren". Heldenzeitreise-Regisseur Wolfram Paulus saß im Publikum und lud Gerhard und Sohn Benjamin zum Casting ein.
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  • Gerhard Altmann (rechts) in "Diener zweier Herren". Heldenzeitreise-Regisseur Wolfram Paulus saß im Publikum und lud Gerhard und Sohn Benjamin zum Casting ein.
  • Foto: Theatergruppe Altschwendt
  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

ALTSCHWENDT (ska). Ganz großes Kino aus dem Innviertel verspricht der Film "Heldenzeitreise" zu werden. Regisseur Wolfram Paulus zeigt in sechs Episoden die Geschichten fiktiver Helden in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Heimat. Und mittendrin: Gerhard und Benjamin Altmann.

Die beiden Altschwendter, 48 und 19 Jahre alt, sind Vater und Sohn und standen für die letzte und sechste Episode der "Heldenzeitreise" vor der Kamera. Diese spielt im 2037 nach Christus: In einem Jahr, in dem amerikanische und englische Flüchtlinge nicht mehr in Europa aufgenommen werden und der Ausverkauf der Kirchen an chinesische Großkonzerne das Innviertel erreicht hat, berichten zwei Seherinnen von einer Marienerscheinung, die bald stattfinden wird. Ein Parapsychologe – Gerhard Altmann – versucht die fremde Sprache der Seherinnen zu entschlüsseln. Benjamin gibt einem Pressesprecher des Erzbischofs, der die Seherinnen für seine Zwecke gewinnen möchte, Stimme und Gesicht.

Schauspielen ist für die Altmanns nichts ungewohntes. Gerhard, der als selbstständiger Raumplaner tätig ist, ist seit 29 Jahren Mitglieder der Altschwendter Theatergruppe und hat unter anderem bei den Rainbacher Evangelienspielen sowie bei den Burgfestspielen in Reichenau mitgewirkt. Und so ist auch Benjamin, der zur Zeit Bauingenieurswesen in Wien studiert, auf der Theaterbühne quasi groß geworden. Auch weil Mama und Bruder ebenfalls in Altschwendt spielen. Zum Film kamen sie durch die Theateraufführung "Der Diener zweier Herren" im Vorjahr: "Regisseur Wolfram Paulus saß im Publikum, ist in der Pause in die Gaderobe gekommen und hat uns zum Casting in Ried eingeladen", berichtet Gerhard.

Gedreht haben die beiden ihre Szenen schließlich an einzelnen Tagen 2016 in Grieskirchen, Braunau und Zell an der Pram. Der größte Unterschied zum Theater? "Der Live-Aspekt", sagt Benjamin. "Was beim Theater auf der Bühne passiert, passiert nur an diesem einen Abend so. Beim Film hast du die Möglichkeit, am Drehtag Änderungen vorzunehmen."

Den fertigen Film sehen beide erst bei der Präsentation im Schloss Zell an der Pram. Dass Sie auch auf der großen Leinwand der Starmovie Kinos zu sehen sein werden, ist spannend, wie sie sagen. In weiteren Filmprojekten mitzuwirken, davon ist im besonderen Benjamin nicht abgeneigt, wie er mit einem Augenzwinkern sagt.

Zur Sache: "Heldenzeitreise"
Präsentiert wird der Film offiziell am Dienstag, 4. Juli, um 19:30 Uhr im Schloss Zell an der Pram. Im Herbst/Winter ist der Film auf ORF III sowie in den Kinos der Starmovie-Gruppe zu sehen. Einen Trailer finden Sie unter www.heldenzeitreise.at. Schulen können kostenlos einen DVD des Filmes anfordern und auch Gemeinden wird angeboten, Aufführungen zu organisieren. Ansprechperson ist Ursula Zapletal:#+u.zapletal@gmx.at. Bei dem Film handelt es sich um ein Leader-Projekt..

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