Neujahrsempfang: "Ermuntere junge Menschen, Kinder zu bekommen"

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SCHÄRDING (ebd). Mehr als 130 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kirche, Vereinen und Medien folgten der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadtgemeinde Schärding im Kubinsaal. In seiner Neujahrsansprache wies Bürgermeister Franz Angerer speziell auf die Behauptung der Stadt Schärding in schwierigen Zeiten – gerade im Hochwasserjahr hin: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen. Wir sind auf dem richtigen Weg und wir haben uns für das neue Jahr ein ambitioniertes Programm vorgenommen."

Millioneninvestitionen warten
Neben den Folgearbeiten aus dem Hochwasser wird auch am Hochwasserschutz weitergebaut. Auf Gemeindegrund am Mühlweg werden leistbare Wohnungen errichtet. Die mehrjährigen Projekte Bahnhofumbau, Fußgängerübergang, Park & Ride sowie Lärmschutzprojekt werden gestartet. In der Ernst-Fuchsig-Straße entsteht das neue Altenheim des Sozialhilfeverbandes, Sanierungen im Bereich der Schulen sowie der Skateranlage stehen an, zahlreiche Straßen müssen saniert werden.

Weiters wies Bezirkshauptmann Rudolf Greiner in seiner Rede einmal mehr auf die Abwanderungstendenz im Bezirk hin. "Vor allem bei der Jugend muss versucht werden, sie im Bezirk zu halten. Vergangenes Jahr hatten wir 362 Geburten. Das ist viel zuwenig. Wir brauchen um 100 mehr, um die Bevölkerungszahl aufrecht zu erhalten", so der Bezirkshauptmann.

Auch Angerer richtete einen Appell an die Bevölkerung, doch mehr Kinder zu kriegen. "Es ist ja schon eine Binsenweisheit zu sagen, dass wir auf alle gut ausgebildeten, auf alle motivierten Kräfte angewiesen sind und dass wir mehr tun müssen, um junge Menschen zu ermutigen, Kinder zu bekommen – wozu ich Sie hiermit ermuntere", schmuzelte das Stadtoberhaupt. Nachsatz: "Wenn junge Paare oder Eltern in Schärding für sich Perspektiven sehen, dann gewinnen alle, dann sichert das unsere Zukunft.
 Auch hier haben wir für junge Familien mit gesicherten Kindergartenplätzen, Krabbelstube, leistbare Wohnungen
und Jugendtreff die Segel gesetzt."

Einsatzkräfte und Spender geehrt
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Einsatzkräfte und stellvertretend einige Spender „vor den Vorhang“ geholt. Immer noch kommen Spenden auf das Hochwasserkonto der Stadtgemeinde „Diese haben wir umgehend bis auf den letzten Euro an unsere Hochwassergeschädigten weitergegeben. Zuerst gleich im Juni als Soforthilfe, dann eine weitere Tranche an die am meisten Betroffenen und kurz vor Weihnachten haben wir noch den Rest verteilt“, so Angerer.

Fotos: Ebner, Prünstinger, Stadtgemeinde

Autor:

David Ebner aus Schärding

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