Weihnachten aus Kindersicht
"Am meisten freue ich mich aufs Christkind und den Schnee"

Die Gruppe 1 des Stadtkindergartens Schärding freut sich zu Weihnachten besonders auf den ersten Schnee – und dass Omas, Opas, Tanten, Onkeln und mehr zu Besuch kommen.
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  • Die Gruppe 1 des Stadtkindergartens Schärding freut sich zu Weihnachten besonders auf den ersten Schnee – und dass Omas, Opas, Tanten, Onkeln und mehr zu Besuch kommen.
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  • hochgeladen von Michelle Bichler

SCHÄRDING. Weihnachten – ein Wort, das vieles bedeutet. Und mit dem viele Menschen ganz unterschiedliche Dinge verbinden. Religion, Brauchtum, Familie, Besinnlichkeit, aber auch Konsum und Stress.
Was Kinder mit dem Begriff assoziieren, zeigt ein Gespräch mit Mädchen und Burschen des Stadtkindergartens Schärding. Mit leuchtenden Augen und einem strahlenden Lächeln sitzen sie da und erzählen vom Nikolaus, Krampus, Engerl, Keksebacken, dem Adventskranz, Tannenbaum und natürlich dem Christkind. Wie es aussieht, darüber sind sich die Kinder einig. "Es hat blonde Haare und Locken und ein weißes Kleid. Und es hat Flügel", weiß Antonia ganz genau, denn "ich hab's schon mal ein bisschen gesehen!" Und alle Kids nicken zustimmen. 

Christkind hat blonde Haare und Flügel

Geschenke bringe es an Weihnachten. Bei manchen auch den Weihnachtsbaum – mit rosa Kugeln oder Schokolade an den Zweigen. Was sich die Kinder wünschen, wisse es durchs Herumfliegen. "Weil da hört sie an den Fenstern immer ein bisserl zu, was die Kinder sagen," sagt Antonia bestimmt. Und Isabella fügt hinzu: "Aber auch durch die Briefe. Da hab ich mit meiner Oma einen geschrieben und ans Fenster gelegt."
Die Geschenkwünsche der Kids sind dabei vielfältig und reichen von Robotern über Nagellack bis hin zu Herzen. Worauf sie sich aber am allermeisten freuen, kommt bei allen wie aus der Pistole geschossen: Schnee! "Dann können wir endlich Schneemann bauen und Schlitten fahren", strahlen Mariam und Steven. Und dass zu Weihnachten Omas, Tanten, Onkeln und viele andere Verwandte kommen.

42 Türchen im Adventskalender

Warum Weihnachten gefeiert wird, ist schon eine etwas kniffligere Frage. "Weil Jesus da gestorben ist", vermutet Younis und korrigiert sich dann gleich, "ah nein, weil er da geboren ist." Und an welchem Tag feiern wir Weihnachten? "Das dauert noch ewig", meint Steven und Jan konkretisiert: "Wenn wir alle Türchen im Adventskalender geöffnet haben." Wie viele das sind, darüber sind sich die Kids unschlüssig. "42?", rät Jan. Am Ende einigen sie sich auf 24. 
Die Zeit bis zum Heiligen Abend vertreiben sich die Drei- bis Sechsjährigen mit vielerlei Tätigkeiten. Sie backen zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern Kekse – Vanillekipferl, aber auch Lebkuchen. Sie zünden Kerzen am Adventskranz an. Und sie singen Weihnachtslieder. Sogleich erklingt der Raum in hellem Kindergesang: "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön sind deine Blätter!"

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