Odin Wiesinger
"Das ist eine widerliche Menschenjagd"

Odin Wiesinger wehrt sich.
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ANDORF (ebd). Der Andorfer Künstler Odin Wiesinger wurde mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ in den OÖ. Landeskulturbeirat gewählt. Die Personalie sorgt allerdings für politischen Zündstoff. Grünen Kultursprecher Severin Mayr spricht gar von einem beschämenden Vorgang für das Kulturland Oberösterreich. Mayr ortet bei Wiesinger Kontakte zu rechtsextremen Magazinen. In dieselbe Kerbe schlägt auch SPÖ-Landeschefin Birgit Gerstorfer. "Ich bin enttäuscht, dass die ÖVP einen FPÖ-Kandidaten unterstützt, der in rechtsextremen Medien publiziert und immer wieder Nähe zu NS-Ideologien anklingen lässt." Auch die Kulturplattform Oberösterreich sowie die OÖ Gesellschaft für Kulturpolitik plädierten in einem offenen Brief an Landeshauptmann Thomas Stelzer dafür, sich gegen Wiesinger auszusprechen.

Viel Lärm um nichts

Und was sagt Wiesinger zu den Anschuldigungen? "Das ist viel Lärm um nichts. Ich habe mir noch nie etwas zu Schulden kommen lassen und werde das Amt nach bestem Wissen und Gewissen ausüben. Das man so einen Künstler diffamieren will, ist widerlich", so der Andorfer Künstler zur BezirksRundschau. Auf seiner Facebookseite verteidigt sich Wiesinger weiter: "An die Unterdrücker der Meinungsfreiheit, die Grünen und roten Hetzer: Ihr seid widerlich mit eurer Menschenjagd auf mich. Ich male was ich will – im Sinne der viel zitierten Freiheit der Kunst." Übrigens: Ein Interview mit Wiesinger gibt's in der nächsten Ausgabe der BezirksRundschau.

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