Corona-Virus
Der Corona-Virus hat den Bezirk fest im Griff

Nach dem überfüllten Sonntag hat sich die Lage nun auch am Stadtplatz in der Barockstadt sichtlich entspannt.
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  • Nach dem überfüllten Sonntag hat sich die Lage nun auch am Stadtplatz in der Barockstadt sichtlich entspannt.
  • hochgeladen von David Ebner

Aktuell gibt es im Bezirk zwei gemeldete Corona-Infizierte. Doch wie gehen die Bürger jetzt damit um?

BEZIRK (ebd). Schockiert zeigte sich Bezirkspolizeikommandant Matthias Osterkorn. Noch am vergangenen Sonntag herrschte in Schärding reger Betrieb am Stadtplatz – samt voller Gastgärten. "Wenn man gesehen hat, was da los war, dann schien da der Ernst der Lage bei vielen noch nicht angekommen zu sein. Es ist schon erschreckend, wie sorglos gewisse Leute damit umgehen. Deshalb appelliere ich an die Vernunft der Menschen, die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ernst zu nehmen und wirklich zu Hause zu bleiben." Aktuell hat sich die Lage beruhigt. Wie Osterkorn betont, wird die Polizei die Ausgangsbeschränkungen rigoros kontrollieren. "Bei Vergehen wird dann konsequent durchgegriffen", kündigt der Polizeichef an.

In Rainbach soweit alles ruhig

"Ich selbst habe keine Angst vorm Sterben, doch es geht um die Gesundheit unserer älteren Mitbürger, die nicht angesteckt werden sollen. Meine Eltern sind selbst 82 und 80 Jahre alt", sagt etwa Rainbachs Bürgermeister Gerhard Harant zur BezirksRundschau. In seiner Gemeinde musste bereits eine Woche vor der angeordneten Lokalschließung ein Gasthaus zumachen, weil Corona-Verdacht bestand. Wegen eines positiv getesteten Gastes aus einem anderen Bezirk. Wie Harant sagt, befolge man einfach die Vorgaben von Bund und Ländern. Wichtig sei es, die Eltern stets entsprechend zu informieren. Selbst habe er trotz Virus seine Verhaltensweise nicht geändert. Wie ernst es sich mit der Krankheit verhält, sei ihm erst nach und nach bewusst geworden. "Als ich gesehen habe, wie rasant das geht, ist mir das erst richtig klar geworden", sagt das Gemeindeoberhaupt. Die Lage innerhalb der Bevölkerung sei von Anfang an relativ ruhig.

Eggerdinger in Quarantäne

Eggerdings Ortschef und Gemeindebundpräsident Johann Hingsamer meint zur aktuellen Lage: "Das Bewusstsein und Verständnis der meisten Menschen ist inzwischen für diese zu ergreifenden Maßnahmen sehr groß. Natürlich ist es nicht einfach, mit dem Notbetrieb umzugehen." Im Gemeindegebiet von Eggerding befinden sich laut Hingsamer aktuell vier Personen (Stand Dienstag, 12 Uhr) in vorsorglich häuslicher Quarantäne. Drei davon waren laut Ortschef mit einer Reisegruppe aus Südtirol unterwegs, in der sich drei Teilnehmer befanden, die positiv getestet wurden. "Aber alle vier zeigen keine Symptome." Aktuell sei es ausgesprochen ruhig in der Gemeinde. "Die Menschen halten sich an die Vorgaben", so der Ortschef. In der Volksschule sind von den 73 Kindern alle zu Hause. Kein einziges war etwa am Montag in der Schule. Im Kindergarten ein ähnliches Bild. Von den 64 Kindern war nur eines in Betreuung. "Die meisten sind in Sorge und gehen verantwortungsbewusst mit der Situation um. Ich hoffe, dass durch die gesetzten Maßnahmen bald wieder Normalität einkehrt. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind auf jeden Fall enorm."
Foto: Danny Jodts

Autor:

David Ebner aus Schärding

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