Günter Streicher: "Am Skaterpark ist es jetzt ruhiger"

Günter Streicher bei den Slacklines am Schärdinger Skaterpark. Alle sechs Slacklines stehen nun wieder zur Verfügung.
  • Günter Streicher bei den Slacklines am Schärdinger Skaterpark. Alle sechs Slacklines stehen nun wieder zur Verfügung.
  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

SCHÄRDING. Lange war nicht klar, wie mit dem Skaterpark auf der Schärdinger Ponyweide verfahren werden soll. Anrainer hatten sich über den Lärm der Jugendlichen beschwert. Und Vandalen hatten im März über Nacht mehrere Slacklines zerschnitten.

Ein runder Tisch im Juni hat für Klarheit auf allen Fronten gesorgt, ist Jugendstadtrat Günter Streicher überzeugt. (Die BezirksRundschau berichtete). Fest steht: Der Skaterpark bleibt. Und nun sind auch wieder alle Slacklines verfügbar. "Sechs Slacklines stehen zur Verfügung", berichtet Streicher bei einem Lokalaugenschein. "Auch kurze für Kinder sind dabei." Von den Slacklines über den Skaterpark bis zum Freibad und dem Beachvolleyball-Platz sei die Anlage nun wieder ein Treffpunkt für Groß und Klein.

Auch Anrainer-Beschwerden seien bislang keine mehr eingegangen, wie Streicher sagt. "Es ist um einiges ruhier geworden. Das habe ich auch selbst bei Abendspaziergängen beobachten können."

Dass sich allerdings Jugendliche nun vermehrt andere Treffpunkte in der Stadt suchen, zeigen die Vorfälle am Infopoint beim Tourismus-Büro (Hier mehr dazu). Dazu sagt der Jugendstadtrat: "Der Info-Point ist eindeutig nicht der richtige Platz für die Jugendlichen." Er möchte das Gespräch mit Streetworkerin und Jugendlichen suchen, um eventuell auch über einen Ausbau des Treffpunkts an der Schiffsanlegestelle zu beratschlagen. "Am geeignesten wäre natürlich wieder der Skaterpark. Aber den Jugendlichen muss klar sein, dass sie dort die Ruhezeiten einhalten müssen und keine Mopedrennen veranstalten dürfen."

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