Interview
In Altschwendt wird im September kräftig umgeackert

Andreas Heinzl spricht über Herausforderungen.
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Landjugend Altschwendt wickelt am 8. September Landesentscheid im Pflügen ab – eine Mammutaufgabe.

ALTSCHWENDT. Im Interview spricht Obmann Andreas Heinzl über die großen Herausforderungen, warum sie sich das überhaupt antun und was ihm persönlich am "Ackern" taugt.

Wie seid ihr zu diesem Bewerb überhaupt gekommen?
Die Landesentscheide werden jedes Jahr bei der Frühjahrstagung der Landjugend Oberösterreich vergeben. Dabei hat jede Ortsgruppe die Möglichkeit, sich für einen Entscheid zu bewerben. Jeder Bewerber versucht dabei die Jury von sich zu überzeugen – was wir geschafft haben.

Warum ausgerechnet dieser Bewerb?
Weil es einer der ältesten und traditionellsten Bewerbe der Landjugend ist –und wir auch in unserer Ortsgruppe einige begeisterte Pflüger haben.

Wo genau wird der Bewerb ausgetragen?
Der Bewerb findet in Altschwendt, Fasthub 7 bei der Familie Kagerer statt. Diese stellt uns dankenswerterweise die Flächen und Halle zur Verfügung.

Gibt es spezielle Regeln, die eingehalten werden müssen?
Es gibt beim Pflügen ein sehr ausführliches Regelwerk. Dieses gibt beispielsweise die Parzellengröße, die Arbeitstiefe sowie die Bewerbsdauer und wie die Parzelle bepflügt werden muss, vor. Die Kontrolle der Einhaltung dieser Regeln sowie die Bewertung der Parzellen werden von mehreren Juroren sowie zwei Oberpreisrichtern vorgenommen.

Welche Kategorien gibt’s beim Landesackern?
Es gibt beim Pflügen drei unterschiedliche Kategorien. Zum einen die Beetpflüge und zum anderen die Drehpflüge. Bei den Drehpflügen wird in zwei Kategorien eingeteilt, in Spezialdrehpflüge und Standarddrehpflüge. Die Spezialdrehpflüge unterscheiden sich dabei in den verschieden Einstellungsmöglichkeiten und den zusätzlichen technischen Hilfsmitteln. Einen eigenen Preis gibt es auch noch für den besten Newcommer.

Wer darf beim Landesackern überhaupt mitmachen?
Pro Bezirk sind bei den Dreh- und Beetpflügen jeweils ein Starter teilnahmeberechtigt. Diese qualifizieren sich über die jeweiligen Bezirksentscheide. Nehmen am Bezirksentscheid mehr als zehn Starter bei den Drehpflügen und mehr als fünf bei den Beetpflügen teil, ist jeweils ein zweiter Starter teilnahmeberechtigt. Weiters sind die Teilnehmer am heurigen Bundesentscheid, sowie ein Lokalmator startberechtigt.

Seit wann laufen eigentlich die Vorbereitungen?
Die Zusage für die Austragung haben wir im Frühjahr 2018 erhalten. Nachdem wir uns gemeinsam den letztjährigen Landesentscheid in Schlatt angesehen haben, sind wir Anfang Oktober 2018 auf eine zweitägige Vorstandsklausur gefahren, um mit den Vorbereitungen zu beginnen.

Wo liegen die großen Herausforderungen?
Auf dem 12 Hektar großen Veranstaltungsgelände befinden sich neben dem eigentlichen Bewerb und dem Festzelt auch eine Landmaschinenausstellung, ein Kinderprogramm mit Schminken und Hüpfburg und mehrere Verkostungsstände. Um einen reibungslosen Bewerb sicherzustellen, ist eine sehr genau Planung notwendig.

Was bedeutet "Ackern“ für dich, was fasziniert dich daran?
Das faszinierende daran ist, dass es ein sehr alter, traditioneller Bewerb ist, der sich bei der Jugend wieder steigender Beliebtheit erfreut. Für die Landwirte ist es die älteste, ursprüngliche Bodenbearbeitungsform.

Gibt es jemandem aus dem Bezirk Schärding, dem du den Landesmeistertitel zutraust?
Im Bezirk gibt es mehrere sehr gute Pflüger, die um den Landesmeistertitel mitkämpfen werden. Sehr gute Chancen hat hier Karl Scherrer aus Schardenberg, der letztes Jahr beim Bundesentscheid in Andorf den 5. Rang erreichte.

Wenn das Landesackern gelaufen ist – was sollen die Leute dann über diese Veranstaltung sagen?
Sie sollen sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war und vor allem ein spannender Bewerb.

Autor:

David Ebner aus Schärding

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