Katastrophenschutzlager jetzt fix

Brunnenthal, Schärding, St. Florian und Neuhaus "basteln" an einem gemeinsamen Katastrophenschutzlager.
  • Brunnenthal, Schärding, St. Florian und Neuhaus "basteln" an einem gemeinsamen Katastrophenschutzlager.
  • Foto: Foto: Stadtgemeinde
  • hochgeladen von David Ebner

BEZIRK (ebd). Um für Naturkatastrophen – speziell Hochwässer und Starkregenereignisse – besser gerüstet zu sein, tüfteln Brunnenthal, St. Florian, Neuhaus und Schärding an einem gemeinsamen und grenzüberschreitenden Katastrophenschutzlager. "In dem durch EU, Bund, Land und Gemeinden finanzierten Projekt geht es in erster Linie um eine Lagerstätte für gefüllte Sandsäcke. Weiters sollen im Ernstfall dort auch für alle Gemeinden zentral weitere Säcke gefüllt werden", sagt Schärdings Bürgermeister Franz Angerer zur BezirksRundschau. Bis die Befüllung läuft, soll die Zeit mit den fertigen Sandsäcken überbrückt werden. Für die Manipulationsarbeiten wird im Lager, welches in Friedhofsnähe in Schärding errichtet wird, auch ein geländegängiger Stapler zur Verfügung stehen.

Lager in Friedhofsnähe

Derzeit laufen die Detailplanungs- und Ausschreibungsarbeiten. „Die Finanzierung des 1,4 Millionen Euro-Projekts ist gesichert, und ich gehe davon aus, dass im 1. Quartal 2017 mit den Bauarbeiten begonnen wird,“ erläutert der Stadtchef. Bereits in der Schärdinger Gemeinderatssitzung am 13. Dezember soll der Auftrag an eine Errichtungsfirma getätigt werden. Fertigstellung soll im Sommer 2017 sein. Parallel dazu ist im Interreg EU-Projekt ein gemeinsamer Alarmplan für die Aktivierung des Lagers vorgesehen. Die Stadt Schärding wird in diesem Gebäude auch die Elemente des mobilen Hochwasserschutzes lagern. Und auf wie viel belaufen sich die Kosten für die einzelnen Gemeinden? Dazu Angerer: "Die Stadt Schärding zahlt 110.000 Euro. Die anderen drei Gemeinden bezahlen je 7.200 Euro. Der Rest kommt vom Land OÖ, Bund und EU."


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