Kinderbetreuung: St. Florians "1A-Status" weg – und keiner weiß, warum

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BEZIRK (ebd). Als Begründung für den Wegfall der 1A-Kategorie wird im AK-Kinderbetreuungsatlas die Einschränkung der Kindergartenöffnungszeiten im Vergleich zum Vorjahr angegeben. Nur davon weiß Bürgermeister Bernhard Brait nichts: "Ich bin überrascht, weil es bei den Öffnungszeiten überhaupt keine Veränderung gegeben hat. Ganz im Gegenteil: Wir haben heuer erstmals sogar an Allerseelen, Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet gehabt." Weshalb es zur Herabstufung gekommen ist, sei deshalb völlig unklar. "Ich kann mir das nicht erklären", so Brait.

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Fix ist hingegen, dass es nun im Bezirk keine einzige „1A-Gemeinde“ mehr gibt. Vor allem bei den Gemeinden, die Betreuung für Kinder vom Krabbelalter bis zur Volksschule und arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten anbieten, geht kaum etwas weiter. "Damit sind wir der einzige Bezirk in ganz Ober-österreich ohne 1A-Angebot", kritisiert SPÖ-Bezirksfamiliensprecherin Paula Rackaseder. Nachsatz: "Im Bezirk Ried gibt es vergleichsweise drei Topgemeinden und in Braunau erfüllen gar sechs Gemeinden alle Kriterien."

Von den oberösterreichweit 65 Gemeinden, die ihre Angebotssituation seit dem Vorjahr verbessern konnten, entfallen vier auf den Bezirk – in Rainbach, St. Roman, St. Willibald und Wernstein. Elf oder 36,7 Prozent der insgesamt 30 Gemeinden im Bezirk fallen demnach in die Kategorie „A“ und haben sowohl ein Angebot für Unter-Dreijährige und Volksschulkinder als auch einen Kindergarten mit Mittag-essen und Öffnungszeiten von acht Stunden oder mehr täglich. In 3,3 Prozent der Gemeinden gibt es kein Betreuungsangebot für Unter-Dreijährige – und in 33,3 Prozent keine Betreuung für Volksschulkinder. 16,7 Prozent der Gemeinden bieten kein Mittagessen im Kindergarten und 63,3 Prozent haben Kindergärten, die weniger als acht Stunden täglich geöffnet sind. Einen bedarsfgerechten Ausbau verspricht Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer. "Klar ist, dass weiterhin der bedarfsgerechte Ausbau forciert werde, der auf Basis von regelmäßigen Bedarfserhebungen in den Gemeinden erfolgt."

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