"Kunst kann helfen Ängste abzubauen und neue Impulse schaffen"

Beim Festival soll gemeinsam getanzt, Musik gemacht, Theater gespielt werden und mehr – um das Verbindende vor das Trennende zu stellen.
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  • Beim Festival soll gemeinsam getanzt, Musik gemacht, Theater gespielt werden und mehr – um das Verbindende vor das Trennende zu stellen.
  • Foto: Blanka Urbanek
  • hochgeladen von Michelle Bichler

SCHÄRDING. "Unsere Welt ist in so vielfältiger Weise gespalten. Durch Ängste bauen wir Barrieren auf. Diese gilt es zu durchbrechen. Und Kunst und Kultur eignet sich dabei besonders als verbindendes Element", bringt Festivalleiterin Natalie Assmann die Intention hinter dem vom Land und Bund geförderten Projekt auf den Punkt. Zehn Standorte werden dabei an den drei Tagen bespielt – in Zusammenarbeit von lokalen und internationalen Künstlern. Die Palette der Veranstaltungen reicht von Tanz, über Filmscreenings und Konzerte bis hin zu Theater, Ausstellung und Disco. Und alle verfolgen das Ziel zu verbinden, Ängste abzubauen, neue Impulse zu geben. "Life starts when fear ends", meint Assmann. Und da es ein Festival für alle sein soll, gibt es keine Eintritte.

Schärding als Grenzstadt spannend

Aber warum findet das Festival eines Wiener Künstlerkollektivs in Schärding statt? Schärding sei, erklärt die Festivalleiterin, aus mehreren Gründen ausgewählt worden: wegen ihres Standorts an der Grenze, wegen ihrer verbindenden Brücken und vor allem ihrer spannenden Geschichte – Stichwort: Flüchtlingsstrom im Sommer 2015, der ja auch über die Brücken kam und viele Ängste schürte.
Schärdings Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Günter Streicher ist von der Projektidee begeistert: "Das Festival ist eine tolle
Geschichte und wichtig für die Bewusstseinsbildung. Dass die Themen
Grenze und Ängste positiv besetzt werden. Ich werde mich auf jeden Fall,
so weit es geht, an dem Projekt beteiligen." 

Workshops schon vor Festival

Noch bevor das Festival am 15. September mit dem Theaterstück "Perspektiven des Alltags. Neues Oberösterreich", in dem soziale Grenzen beleuchtet werden, in der HAK Schärding und einem Festivalumzug durch die Stadt startet, gibt's im August und September schon zwei erste Workshops in Schärding – für alle Sprachen und Altersgruppen. Ein Theaterworkshop mit Markus Kupferblum am 12. und 13. August von 10 bis 18 Uhr. Und ein Malworkshop mit Luna Al-Mousli am 10. September von 10 bis 16 Uhr – für Kinder aller Sprachen.
Nähere Infos zum Programm gibt's auf der Festival-Homepage www.carnevaloffear.com. Anmeldungen zu den Workshops per Mail an carnevaloffear@gmail.com.

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