Lehrlingsmesse Schärding
Orientierung im Lehrstellen-Dschungel

Stellen auf der Pressekonferenz alle Details zur Schärdinger Lehrlingsmesse 2019 vor: Harald Slaby (AMS Schärding), Eva Panholzer (Bildungsregion Innviertel), Monika Wilks (PTS Münzkirchen), Johann Froschauer (WK Obmann), Christian Gumpinger (Lehrlingsausbilder Firma Leitz), Alois Ellmer (Leiter Wirtschaftskammer Schärding) und Erich Mayr (ÖSB Consulting).
  • Stellen auf der Pressekonferenz alle Details zur Schärdinger Lehrlingsmesse 2019 vor: Harald Slaby (AMS Schärding), Eva Panholzer (Bildungsregion Innviertel), Monika Wilks (PTS Münzkirchen), Johann Froschauer (WK Obmann), Christian Gumpinger (Lehrlingsausbilder Firma Leitz), Alois Ellmer (Leiter Wirtschaftskammer Schärding) und Erich Mayr (ÖSB Consulting).
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Am 8. und 9. November bietet die Lehrlingsmesse Schärding Überblick über Ausbildung in der Region – Aussteller legen sich an ihren Ständen immer mehr ins Zeug, um Besuchern etwas zu bieten. Zudem werden immer neue Zielgruppen für eine Lehre erschlossen.

SCHÄRDING (juk). "Ausbildung sichert Zukunft und ist zudem die beste Vorsorge gegen Arbeitslosigkeit", appelliert Johann Froschauer, Obmann der Schärdinger Wirtschaftskammer, an junge Menschen. "Denn die Entscheidung, welche Laufbahn man einschlägt, sollte man wohlüberlegt treffen. Es geht schließlich um den gelungenen Start ins Berufsleben." Die neunte Schärdinger Lehrlingsmesse am 8. und 9. November wartet mit 49 Ausstellern auf. Im Vergleich zum ersten Mal hat sie sich diese Zahl verdoppelt. Vom Gastrobetrieb über den Maler, von der Bank über den Metalltechniker bis zum Schuhhersteller – sie alle kommen zur Lehrlingsmesse. Auch die Präsentation der ausstellenden Firmen hat sich in all den Jahren stark weiterentwickelt. "Heute betreiben die Firmen einen großen Aufwand, um den Jugendlichen an ihren Ständen etwas zu bieten", so Monika Wilks von der PTS Münzkirchen.

"Ziel muss es sein, die optimale Bildungskarriere für jeden einzelnen Schüler zu finden." Eva Panholzer

"Ziel muss es sein, die optimale Bildungskarriere für jeden einzelnen Schüler zu finden", meint Eva Panholzer, seit 1. September neue Chefin der Bildungsregion Innviertel. Sie verweist auf die enge Kooperation der Polytechnischen Schulen mit der Wirtschaftskammer im Zuge der Lehrlingsmesse. "Besonders der Samstag wird gut angenommen, da kommen die Kinder mit ihren Eltern, um sich zu informieren", so Panholzer. Etwa 40 Prozent der Schüler treten nach der Pflichtschule eine Lehre an – an dem hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht viel geändert. Aber die absolute Zahl der Jugendlichen wurde weniger. "Doch der Trend wird in den nächsten Jahren wieder aufwärts gehen, dank mehr Geburten und Zuwanderung", ist Harald Slaby, Leiter des Arbeitsmarktservice Schärding, überzeugt. "Bei Lehrlingen ist uns wichtig, dass sie zu uns zum Schnuppern kommen und wir sehen, ob sie ein Gespür fürs Material haben", berichtet Christian Gumpinger, Lehrlingsausbilder bei Leitz. Die Firma aus Riedau hat in mehr als 55 Jahren über 750 Lehrlinge ausgebildet. "Betriebe ziehen heute alle Register, um Lehrlinge zu haben", ist sich WK-Leiter Alois Ellmer sicher. Die Firmen bewerben sich heute um den Lehrling, nicht umgekehrt: "Da hat es auch schon ganz andere Zeiten gegeben."

Eine Lehre jenseits Norm

Um junge Frauen für Karrieren abseits traditioneller Frauenberufe zu begeistern, bietet die ÖSB Consulting Beratung für Firmen: Vom Einzelcoaching bis zur Buddystruktur, wo ein weiblicher Lehrling eine Mentorin in der Firma zur Seite gestellt bekommt, bis zum aktiven Karenzmanagement: All das helfe, um Frauen in Männerdomänen zu kriegen und zu behalten. "Firmen sind durch Alltagsarbeit so ausgelastet, dass sie für solche strategische Überlegungen keine Zeit haben", so Erich Mayr von ÖSB.



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