Kinderfreunde Innviertel
Riedauerin übernimmt bei Innviertler Kinderfreunden

Simone Schabetsberger freut sich auf die Aufgabe.
  • Simone Schabetsberger freut sich auf die Aufgabe.
  • Foto: Schabetsberger
  • hochgeladen von David Ebner

Simone Schabetsberger aus Riedau ist neue Geschäftsführerin der Kinderfreunde Region Innviertel.

RIEDAU (ebd). Im Interview spricht die 29-jährige Riedauerin über ihren neuen Job, wo es hakt und was ihrer Meinung nach verbessert gehört.

Was hat Sie am Job der Geschäftsführerin der Innviertler Kinderfreunde gereizt?
Schabetsberger: Das abwechslungsreiche Aufgabengebiet sowie der Blick von der „anderen“ Seite. Bis jetzt war ich im ehrenamtlichen Bereich der Kinderfreunde vertreten. Ich finde es spannend, die Aufgabe als Geschäftsführerin in einer so vielfältigen und zukunftsorientierten Organisation anvertraut zu bekommen.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus? Was sind die Hauptaufgaben?
Kein Tag ist wie der andere. Die Hauptaufgaben umspannen lustige Gespräche mit Ortsgruppen über sehr sachliche und richtungsweisende Entscheidungen mit Vertretern von Behörden und Firmen. Zudem finden Mitarbeiter-Treffen sowie der Austausch mit anderen Regionen aus Oberösterreich statt.

Das Büro befindet sich nun in Riedau und nicht mehr in Mattighofen. Warum der Ortswechsel?
Das ist nicht ganz richtig. Der Hauptsitz ist nach wie vor in Mattighofen. Im Eltern-Kind-Zentrum Riedau habe ich eine Zweigstelle, jedoch bin ich die meiste Zeit im Innviertel unterwegs. Von Besuchen bei Ortsgruppen über Treffen in Kinderbetreuungseinrichtungen bis Gesprächen mit Firmen sowie Betrieben und Bürgermeistern – da ist die Frage des Bürostandortes zweitrangig.

Ihre Mutter ist seit Jahren Obfrau der Organisation. Sie sind daher sozusagen mit den Kinderfreunden aufgewachsen. Was hat sie besonders geprägt?
Der Zusammenhalt und die Offenheit der Organisation. Ich erinnere mich gerne an Weiterbildungen der Kinderfreunde. Denn als Kind waren wir bei diesen herzlich willkommen, was bei anderen Organisationen oft nicht der Fall ist.

Sie sind selbst Mutter. Kinderbetreuung ist und bleibt ein großes Thema. Wie bekommen Sie Familie und Beruf unter einen Hut?
Es ist eine große Herausforderung. Durch meine familiäre Situation habe ich das Glück, dass mir die Ausübung eines so herausfordernden Berufes ermöglicht wird.

Und was muss sich in Sachen Kinderbetreuung Ihrer Meinung nach ändern?
Ein flächendeckendes Kinderbetreuungsangebot ab dem Kleinkindalter sollte zum Standard werden. Denn junge Eltern sollten die Möglichkeit haben, sich entscheiden zu können, wann sie wieder ins Berufsleben einsteigen möchten. Eine Abhängigkeit vom Platzangebot in Betreuungseinrichtungen sollte heutzutage keine Barriere darstellen. Familien brauchen in diesem Bereich Sicherheit.

Welche Ziele haben Sie in Ihrer neuen Funktion als Geschäftsführerin?
Ich möchte, dass so viele Kinder wie möglich eine so unbeschwerte und gerechte Kindheit erleben können, wie ich sie gehabt habe. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, was die Situation für Familien zunehmend erschwert. Weiters ist mir der Ausbau von Elternbildungsangeboten und das Angebot Ferien im Betrieb sehr wichtig.

Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren?
Ich sehe mich in fünf Jahren nach wie vor in der Weiterentwicklung der Kinderfreunde. Denn Stillstand ist Rückschritt und gerade im Bereich Familie und Elternbildung werden viele Änderungen zu erwarten sein. Die Herausforderungen werden nicht weniger.

Steckbrief

Geburtstag: 01.08.1990
Familie: Partner Valentin und Sohn Leopold (2 Jahre)
Ausbildung/Beruf: Masterstudium Wirtschaft an der JKU Linz – Geschäftsführerin der Kinderfreunde Region Innviertel
Hobbys: Musizieren, lesen und zeichnen
Lebensmotto: Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muss, um Zeit zu gewinnen


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