Neuer Anlauf
Schärding bewirbt sich erneut um Unesco-Weltkulturerbe

Die Barockstadt Schärding bewirbt sich mit bayerischen Gemeinden um Ernennung zum Unesco-Weltkulturerbe.
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  • Die Barockstadt Schärding bewirbt sich mit bayerischen Gemeinden um Ernennung zum Unesco-Weltkulturerbe.
  • Foto: Danny Jodts
  • hochgeladen von David Ebner

2011 noch gescheitert, versucht Schärding erneut, Unesco-Weltkulturerbe zu werden – mit "neuem" Konzept.

SCHÄRDING (ebd). Wie Bürgermeister Franz Angerer zur BezirksRundschau sagt, wurde Anfang September eine gemeinsame Bewerbung mit den bayerischen Städten Wasserburg, Mühldorf, Neuötting und Burghausen eingereicht. Und zwar unter dem Titel "Inn- und Salzachstädte in Deutschland und Österreich". "Wir haben den neuen Aufruf dazu genutzt und während der Sommermonate die Bewerbung verbessert. Nun werden die Anträge in Deutschland geprüft. Sollte die bayerische Entscheidung positiv sein, werden wir uns in Österreich nochmals darum bemühen", so Angerer. Grund für die Bewerbung: Das österreichisch-bayerische Grenzgebiet ist das Kernland des Inn- und Salzachstädtetypus. Die sich gemeinsam bewerbenden Städte seien exemplarische Beispiele dieses weltweit einzigartigen mittelalterlichen Stadttypus, dessen Ausstrahlung bis Niederbayern, Südtirol, Südböhmen und Niederösterreich reicht.

International hilfreich

Aber inwieweit würde die Stadtgemeinde davon profitieren? Dazu Angerer: "Eine solche Auszeichnung wäre natürlich international gerade im touristischen Bereich sehr hilfreich, ist aber natürlich auch mit einer hohen Verantwortung dem Kulturgut gegenüber verbunden, wobei hier auch der Stadtverein einen großen Anteil mitträgt." Mit einer Entscheidung wird in Schärding allerdings erst in einigen Monaten gerechnet. Auf die Frage, ob darüber hinaus eine engere Zusammenarbeit mit den genannten bayerischen Städten angedacht sei, meinte der Stadtchef: "Die Städte haben viele Gemeinsamkeiten. Vielleicht ergibt sich die eine oder andere Kooperation. Sollte der Zuschlag positiv sein, dann wird es natürlich gemeinsame Projekte geben."
Wie Angerer betont, wäre eine erneute Ablehnung aber kein Beinbruch. "Für die Weiterentwicklung von Schärding ist der Unesco-Status kein Muss. Wir haben bisher auch ohne diese Auszeichnung gezeigt, dass wir erfolgreich sein können. Mit dem installierten Stadtmarketing und vielen weiteren engagierten Kräften sind wir auch so auf einem guten Weg."

Die Barockstadt Schärding bewirbt sich mit bayerischen Gemeinden um Ernennung zum Unesco-Weltkulturerbe.
Bürgermeister Franz Angerer.

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