Tödlichster Bezirk Ried, Schärding an dritter Stelle

Im Bezirk Schärding ereigneten sich im Vorjahr die drittmeisten tödloichen Verkehrsunfälle im Land.
  • Im Bezirk Schärding ereigneten sich im Vorjahr die drittmeisten tödloichen Verkehrsunfälle im Land.
  • Foto: Sven Grundmann
  • hochgeladen von David Ebner

BEZIRK (ebd). Laut einer aktuellen Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) weist der Bezirk Ried österreichweit das höchste tödliche Unfallrisiko im Verhältnis zur Einwohnerzahl auf. Das tödliche Unfallrisiko liegt demnach bei 2,6 Verkehrstoten pro 10.000 Einwohner. Am zweithöchsten ist das tödliche Unfallrisiko in den Bezirken Freistadt (1,2 pro 10.000 Einwohner) und Schärding (1,1). In Braunau liegt der Wert bei 1,0. In absoluten Zahlen gab es im Vorjahr in Ried 15 Verkehrstote. In Schärding waren es sechs."Besonders hoch ist das tödliche Risiko auf Freilandstraßen. Zu hohe Geschwindigkeit ist die Hauptunfallursache", sagt VCÖ-Expertin Bettina Urbanek. "Österreich könnte mit Tempolimit 80, wie es etwa in der Schweiz gilt, die Zahl der tödlichen Unfälle deutlich verringern. Was in anderen Staaten möglich ist, sollte auch in Österreich möglich sein." Um die Zahl der Fußgänger- und Radfahrunfälle zu verringern, fordert der VCÖ entlang von Freilandstraßen mehr Geh- und Radwege, insbesondere in der Nähe von Siedlungen. "Die Verkehrsplanung im Ortsgebietmuss fußgängerfreundlicher werden. Es braucht mehr Verkehrsberuhigung und mehr übersichtliche Übergänge", betont Urbanek.

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