Lkw-Fahrer in Corona-Zeiten
TV-Team begleitete Freinberger 14 Stunden in seinem Truck

Hermann Höglinger (rechts) fährt für das Unternehmen "Gebrüder Weiss" täglich von Passau über Alhaming nach Wels und liefert von dort Ladungen in ganz Oberösterreich aus. Kürzlich begleitete ihn ein Team der ZDF-Sendung "Zoom" auf seiner Tour. Das Ergebnis ist am 8. April 2020 um 22.45 Uhr im ZDF zu sehen.
  • Hermann Höglinger (rechts) fährt für das Unternehmen "Gebrüder Weiss" täglich von Passau über Alhaming nach Wels und liefert von dort Ladungen in ganz Oberösterreich aus. Kürzlich begleitete ihn ein Team der ZDF-Sendung "Zoom" auf seiner Tour. Das Ergebnis ist am 8. April 2020 um 22.45 Uhr im ZDF zu sehen.
  • Foto: Höglinger
  • hochgeladen von Michelle Bichler

Hermann Höglinger gewährte ZDF-Team Einblicke in den Alltag eines Lkw-Fahrers an der Grenze in Zeiten der Corona-Krise.

FREINBERG, PASSAU (bich). Der Freinberger macht für die Firma "Gebrüder Weiss" Zustell- und Abholfahrten. Dazu muss er täglich zuerst nach Passau, danach ins Postverteilungszentrum in Allhalming und anschließend nach Wels zu seinem Arbeitgeber. In Zeiten von geschlossenen Grenzen samt kilometerlangen Staus, von Ausgangsbeschränkungen und verschärften Arbeitsbedingungen kein leichtes Unterfangen. Ein TV-Team des ZDF begleitete ihn einen Tag lang bei seiner Arbeit.
"Um über die Grenze zu dürfen, brauche ich die Bestätigung meines Arbeitgebers. Damit geht's aber reibungslos", erklärt Höglinger. Und auch die Grenzüberfahrt in Suben sei für Lkws mittlerweile kein Problem mehr. "Das haben die Verantwortlichen jetzt super hingekriegt. Das sah vor einer Woche noch ganz anders aus. Da standen wir noch bis zu sechs Stunden im Stau", erinnert sich der Freinberger. Das Fahren selbst sei zur Zeit wesentlich entspannter und leichter als noch vor der Corona-Krise. "Es ist ja fast kein Verkehr mehr", erklärt er.

Weniger Fuhren, weil viele Firmen geschlossen

Schwieriger sei hingegen das Be- und Entladen infolge der Corona-Schutzmaßnahmen geworden. "Es dauert länger als früher, weil du in keine Firma mehr rein darfst", erzählt der Lkw-Fahrer. So heißt es heraußen parken und warten bis das Lagerpersonal die Ladung im Lkw verstaut hat. Generell sei es für die Disponenten schwer. Man spüre, dass so viele Unternehmen geschlossen haben. "Wir haben sicher 70 bis 80 Prozent weniger Ladungen", schätzt Höglinger.
Ob er sich um seine eigene Gesundheit fürchtet, wollte das Fernsehteam wissen. "Ein ungutes Gefühl habe ich schon. Schließlich besteht immer das Risiko, sich irgendwo anzustecken. Aber es hilft nichts. Denn wenn wir nicht mehr fahren, dann steht die Mühle", meint Höglinger. 
Wer den TV-Beitrag mit Hermann Höglinger sehen will, schaltet am 8. April 2020 um 22.45 Uhr die Zendung "Zoom" am ZDF ein.

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