"Was man im Ausland lernt, kann einem niemand beibringen"

Daniel Aigner war für seinen Arbeitgeber auf Baustellen in Russland, Schweden, Deutschland und der Schweiz auf Montage - bis zu zwei Jahre verbrachte er für seinen Arbeitgeber im Ausland.
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  • hochgeladen von Judith Kunde

DORF (juk). Russland, Schweden, Schweiz, Deutschland – das sind einige der Länder, in denen Daniel Aigner für seinen Arbeitgeber SGS aus Dorf bereits gearbeitet und gelebt hat. Als Obermonteur war er auf Großbaustellen im Einsatz. In Russland waren es ganze zwei Jahre. "Russland ist ein Land, da hat jeder seine eigene Einstellung", deutet Aigner das momentan schwierige Verhältnis Europas mit den Russen an. Er hatte die Gelegenheit sich selbst ein Bild zu machen – und das ist positiv.

Guter Verdienst als Anreiz

"Die Leute sind sehr nett, ich habe fast nur mit Russen zusammengearbeitet", berichtet der Braunauer. Auf den Baustellen funktionierte die Verständigung mit einem Mix aus Deutsch und Russisch ganz gut.Was den Arbeitsalltag angeht, macht es für ihn keinen großen Unterschied, ob er auf einer Baustelle in Russland oder Österreich ist, abgesehen davon, dass es manchmal später wird. Abends unternahm der heute 33-Jährige gerne mit Arbeitskollegen etwas und kann das Klischee der feierfreudigen, wodkatrinkenden Russen bestätigen. An der russischen Spezialität Leber hat sich Aigner abgegessen – die geht ihm gar nicht ab, gesteht er mit Augenzwinkern.

"Mitläufer haben es da eher schwer. Wer vorher nicht selbstständig war, wird es spätestens wenn er allein im Ausland ist."  Daniel Aigner, Obermonteur

Schon mit 21 Jahren ging er für die Firma SGS das erste Mal ins Ausland. Der gute Verdienst auf Montage war für ihn ein großer Anreiz, wie er sagt, zumal er jung und ungebunden war. Heute weiß er: "Das, was man beim Arbeiten im Ausland lernt, kann einem niemand beibringen." Der 33-Jährige meint damit vor allem, auf sich selbst gestellt zu sein: "Mitläufer haben es da eher schwer. Wer vorher nicht selbständig war, der wird es spätestens wenn er allein im Ausland ist." Trotz Heimreisen ist es schwierig zu allen Freunden und Bekannte in der Heimat Kontakt zu halten. "Umso mehr freut man sich auf die Treffen nach dem Heimkommen." Heute hat Daniel Aigner in seiner Firma die Seiten gewechselt und koordiniert jetzt von Dorf an der Pram aus Baustellen im Ausland. Seine eigene Auslandserfahrung kommt ihm dabei zugute.

Daniel Aigner war für seinen Arbeitgeber auf Baustellen in Russland, Schweden, Deutschland und der Schweiz auf Montage - bis zu zwei Jahre verbrachte er für seinen Arbeitgeber im Ausland.

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