Race Around Austria
400 Stunden im Sattel für Brutalo-Radrennen

Markus Eichinger (l.) und Amadeus-Cosimo Lobe. Die Teilnahme am Race Around Austria wird sie rund 8000 Euro kosten.
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  • Markus Eichinger (l.) und Amadeus-Cosimo Lobe. Die Teilnahme am Race Around Austria wird sie rund 8000 Euro kosten.
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Markus Eichinger aus Kopfing und Amadeus-Cosimo Lobe aus Gurten wagen sich an 2200 Kilometer-Rennen.

KOPFING, GURTEN (ebd). 2200 Kilometer, 30.000 Höhenmeter – und das nonstop entlang der österreichischen Grenze. Die beiden CLR Sauwald Athleten starten am 12. August beim Race Around Austria, dem wohl härtesten Radrennen Europas. "Es wird wohl eines der wenigen Radsportevents dieses Jahres. Nicht nur aus diesem Grund werden wir am Start sein", so Lobe zur BezirksRundschau. Nach der Teilnahme im Jahr 2018 im 4er-Team und dem Erlangen des Staatsmeistertitels, will es das Duo nun in der „2er Race Around Austria“-Kategorie wissen. "Für den heurigen Start ist jedoch nicht der große Erfolg aus dem Jahr 2018 die Motivation, sondern die pure Emotion beim gemeinsamen Erreichen des Ziels", so die beiden CLR-Athleten. Mit im "Gepäck" hat das Duo ein Betreuerteam mit 13 Leuten unter der Regie von Bernhard Lindner und Martin Haager, die Lobe und Eichinger entlang der österreichischen Staatsgrenze begleiten, versorgen, motivieren und navigieren werden. 

400 Stunden im Sattel

Aber weshalb überhaupt Ultraradsport? "Für uns beide sind Ultraradrennen wie 24-Stunden-Rennen oder eben das Race Around Austria immer noch Ausnahmen von der Regel. Nachdem wir beide berufstätig sind, schafft das Rennradfahren generell und das Ultraradfahren im Speziellen einen Ausbruch aus dem Alltag", sagt Eichinger. "Im Gegensatz zu herkömmlichen Straßenrennen, die wir in normalen Zeiten regelmäßig bestreiten, sind die Herausforderungen im Ultraradfahren deutlich facettenreicher. Neben Ausdauer, Motivation, Durchhaltevermögen, und Leidensbereitschaft, spielt hier vor allem der Teamgeist eine große Rolle", erläutert Lobe. Was die Vorbereitung auf das Race Around Austria-Abenteuer betrifft, haben die beiden Rennradfahrer bereits längere Anstiege in Tirol und Vorarlberg hinter sich gebracht. "Zusätzlich haben wir in diesem Jahr bereits etwa 12.000 Kilometer oder 400 Stunden im Sattel verbracht", erzählt Eichinger. "Der zweite, nicht weniger wichtige Teil der Vorbereitung betrifft die Ausarbeitung der Rennstrategie und die Suche nach Sponsoren. Dieser Prozess ist seit März voll im Gange und wird sich bis wenige Tage vor dem Rennen ziehen, um dann nichts dem Zufall zu überlassen", meint Lobe.

An psychische Grenzen

Auf die Frage, was sie sich vom Rennen erwarten, meint das Duo: "Ein perfekt organisiertes Rennen, tolle Stimmung im Team und ein unvergessliches Abenteuer. Wir erwarten uns aber auch, dass wir an unsere psychischen und physischen Grenzen gelangen werden: Ermüdungserscheinungen, Krämpfe, Kälte und die pure Sehnsucht nach dem Ziel und harter Nahrung, da wir während des gesamten Rennens auf Flüssignahrung umstellen." Oberstes Ziel sei es laut Lobe und Eichinger, "gesund, sturzfrei und ohne große Pannen im Ziel anzukommen. Nach dem Sieg im Jahr 2018 natürlich auch wieder unsere Vereinsfarben und Sponsoren am Podium präsentieren zu dürfen." In Zahlen ausgedrückt: "Wir wollen in unter drei Tagen und fünf Stunden das Ziel erreichen – was aber sehr stark vom Wetter abhängig sein wird."

Markus Eichinger (l.) und Amadeus-Cosimo Lobe. Die Teilnahme am Race Around Austria wird sie rund 8000 Euro kosten.
Autor:

David Ebner aus Schärding

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