Burnout – wenn Körper und Seele brennen

BEZIRK (kpr). Sie wirken gehetzt, haben keine Zeit, sind ständig von Arbeit umgeben und immer erreichbar – Burnout-Betroffene leiden unter dauerhaftem und anhaltendem Stress. Überdurchschnittlich viele Opfer kommen aus leitenden Funktionen, sagt der Schärdinger Psychologe Thomas Ortner, grundsätzlich könne aber jeder an Burnout erkranken. Burnout sei ein andauernder Zustand der totalen körperlichen und emotionalen Erschöpfung. "Das Entstehen einer Burnout-Erkrankung ist kein Einmalereignis und kein spontanes Auftreten, sondern zeigt einen prozesshaften Verlauf", erklärt der Psychologe. So auch das Entgegensteuern: Der erste Schritt sei festzustellen, dass Belastungen reduziert werden müssen. Dann folge die Umsetzung im Arbeitsalltag. "Das ist nicht einfach", sagt der Experte. Er rät, die Belastungstoleranz zu stärken: "Eine gesunde Lebensweise, genügend Schlaf, gutes Zeitmanagement, regelmäßiger Ausgleichssport und Zeit für Hobbys und soziale Kontakte können dabei helfen, Belastungen und Ausgleich in Balance zu halten."
Als Ursachen an Burnout zu erkranken nennt Ortner negative Umstände im privaten Umfeld, vorwiegend aber belastende Rahmenbedingungen im Betrieb. "Zeitdruck, ein hohes Arbeitspensum, kurzfristig gesetzte Termine und wenig Personal sind häufige Stress-Verursacher im Beruf." Entspannungstrainings alleine würden nicht ausreichen. Rechtzeitige Stressprävention sei die beste Vorbeugung für Burnout. "Ein aktives Gesundheitsmanagement zahlt sich für Betriebe aus", sagt der Psychologe.

Autor:

Kathrin Schwendinger aus Schärding

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