Hennlich in Suben: Zehn neue Mitarbeiter pro Jahr

Markus Zebisch, Geschäftsführer in vierter Generation der Hennlich-Gruppe mit Hauptsitz in Suben: "Zur Zeit wachsen wir zehn Prozent im Jahr. Von mir aus darf das ruhig noch mehr sein."
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  • Markus Zebisch, Geschäftsführer in vierter Generation der Hennlich-Gruppe mit Hauptsitz in Suben: "Zur Zeit wachsen wir zehn Prozent im Jahr. Von mir aus darf das ruhig noch mehr sein."
  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

SUBEN. Es ist nicht mehr das kleine Familienunternehmen im Zentrum von Schärding. Die Räumlichkeiten in der Alfred-Kubin-Straße sind längst zu klein geworden. 2014 übersiedelte die Firma Hennlich nach Suben. Dort stellte das Unternehmen erst kürzlich den 100. und 101. Mitarbeiter ein. Um rund 14 Personen wurde das Hennlich-Team allein heuer verstärkt. Und "Team" ist auch das Wort, auf das Geschäftsführer Markus Zebisch bei seinem Betrieb besonders Wert legt.

Herr Zebisch, 101 Mitarbeiter. Hätten Sie das vor fünf Jahren für möglich gehalten?
Für möglich gehalten hätten wir es auf jeden Fall. Wir haben auch die gesamte Planung am Standort Suben ausgelegt auf über 100 Personen. Aber wir haben natürlich nicht geplant, in welchem Zeitraum diese 100 Personen bei uns anfangen werden. Aber es ist eine für uns glückliche Situation und die Zahl wird sich in naher Zukunft auch noch erhöhen.

Das heißt, Hennlich wird weiter wachsen?

Zur Zeit wachsen wir zehn Prozent im Jahr. Von mir aus darf das ruhig noch mehr sein. Wir möchten unseren Vertrieb noch weiter ausbauen.

Was heißt das für den Standort in Suben?
Wir sind ein regionales Unternehmen im Innviertel und wollen auch am Standort in Suben bleiben. Wir werden sehen, was die Zukunft hier bringt und investieren gerne in eine weitere Entwicklung und einen Ausbau.

Die Mitarbeiter-Fluktuation ist sehr gering. Viele sind schon seit Jahrzehnten bei Hennlich beschäftigt. Woran liegt das?
Wir sind der Meinung, ein motivierter Mitarbeiter, der gerne zur Arbeit kommt, verhilft unserem Unternehmen zu weiterem Erfolg.

Und was macht Hennlich hier anders als andere Unternehmen?
Uns ist klar, dass wir nicht mehr der überschaubare Familienbetrieb sind. Ab einer gewissen Mitarbeiterzahl – sagen wir 60 Personen – laufen sich die Mitarbeiter nicht mehr täglich über den Weg. Umso wichtiger ist es, das Zwischenmenschliche zu stärken. Wir machen das etwa mit einem Sommerfest, mit Rad-Touren, Skifahrten, kostenlosen Kursen und Seminaren für die Mitarbeiter. Außerdem gibt's bei uns die Kaffeekanone. Das ist ein großer Kaffeekessel, der immer in einer anderen Abteilung gesteht. Dieser ist ein super Lockmittel und die Leute kommen ins Gespräch. (lacht)

Hennlich ist vielen ein Begriff. Aber was sich wirklich hinter den Firmenmauern abspielt, wissen nur wenige. Können Sie Hennlich in drei Sätzen beschreiben?

Eigentlich in einem Wort. Die Langfristigkeit. Wir haben langfristige Mitarbeiter in unserem Unternehmen, die über sehr viel Spezialwissen in den einzelnen Produktbereichen verfügen. Und wir haben langfristige Partnerschaften mit Lieferwerken, deren Produkte wir als Handelsunternehmen vertreiben. Und die langfristigen Kundenbindungen. Denn Kunden, die mit Produkten kompetent versorgt werden, kommen wieder zu uns und sichern unseren langfristigen Erfolg.

Stichwort Handelsbetrieb. Hennlich handelt mit technischen Komponenten für sämtliche Industriezweige und hat sogar einen Shop vor Ort in Suben für Laufkundschaft. Beschreiben Sie dieses Konzept bitte.
Unser Ziel ist es, ein Gesamtportfolio anzubieten. Bei uns bekommt der Kunde alles aus einer Hand. Wir sind sein Systempartner. Das schaffen wir, in dem wir leistungsstarke Lieferpartnern mit hochqualitativen Produkten finden und spezialisierte Mitarbeiter haben, die in ihren Bereichen Experten sind.

Ein Teil wird aber auch in Suben selbst produziert?

Ja, die meisten Produkte haben wir auf Lager. Aber wenn es etwa um Spezialdichtungen oder Kompensatorenbau geht, dann produzieren wir selbst.

Wo überall auf der Welt steckt Hennlich drin?
Das ist schwer zu sagen. Aber wir wissen, dass es keinen Motorenhersteller weltweit gibt, der noch nie einen Kühler von Hennlich hatte.

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