Innkubator ist Gründer-Mekka in Passau

Tamara Schneider ist Netzwerkmanagerin im Innkubator.
  • Tamara Schneider ist Netzwerkmanagerin im Innkubator.
  • Foto: Innkubator
  • hochgeladen von Judith Kunde

In Passau können Start-Ups im Innkubator loslegen & wachsen. Nun  wird auch das Netzwerk ins Innviertel intensiviert.

PASSAU. Innkubator nennt sich das Gründerzentrum in der Innstraße in Passau, das es seit 2007 gibt. 19 solcher Gründerzentren sind es in ganz Bayern, Träger ist der Freistaat. Voraussetzung, um im Innkubator ein Büro zu bekommen, ist ein digitales Business, das zudem nicht älter als fünf Jahre sein darf. Was die Branche betrifft, gibt es keine Einschränkungen: "Wir haben Start-ups aus der Musikindustrie, Personal und Recruiting, Nachhaltigkeit, Finanzen, Kommunen oder solche, die sich mit künstlicher Intelligenz und Automatisierung beschäftigen", berichtet Tamara Schneider, Netzwerkmanagerin des Innkubators.

Schon 21 Unternehmen hervorgebracht

21 "Alumni", also ehemalige Mieter, hat der Innkubator bereits hervorgebracht. Die meisten Unternehmen haben sich im Raum Passau angesiedelt – einige beschäftigen heute Teams von bis zu 10 Mitarbeitern. Die Frage, ob und wie die Stadt Passau vom Innkubator als Gründeroase profitiert, bejaht Schneider demzufolge:

"Die Region profitiert stark – wir sehen uns als Wirtschaftsförderer, indem neue Unternehmen dazu motiviert werden, sich anzusiedeln." Tamara Schneider, Netzwerkmanagerin

Auch zwischen Uni Passau und Innkubator gibt es einen regen Austausch: "Dort können wir an verschiedensten Stellen andocken. Zum Beispiel am Transferzentrum, das eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlägt", so Schneider. Oder auch an der Business-Klinik, einer studentischen Unternehmensberatung. Zudem werden die Gründer und Chefs der Innkubator-Start-ups bisweilen auch von Studierenden der Universität Passau unterstützt. So gibt es ein Marketing-Seminar, dessen Teilnehmer für die Innkubator-Mieter echte  Marketing-Kampagnen erstellen. "Die Studierenden können Praxiserfahrung sammeln und die Gründer erhalten Unterstützung, was den professionellen Außenauftritt angeht", meint Schneider.

Austausch mit OÖ

Der Innkubator ist eines von fünf Mitgliedern des Gründerzentrums Niederbayern, das Schneider leitet. Als Netzwerkmanagerin führt sie Erstgespräche mit Gründern, hält Kontakt zu Unterstützern und Beiratsunternehmen und treibt Projekte voran. Großer Pluspunkt des Innkubators ist auch der Netzwerkgedanke. Jungunternehmer sind nicht auf sich alleine gestellt, sondern können sich mit anderen Start-ups austauschen oder bekommen Hilfe, zum Beispiel in der Sprechstunde für Unternehmer. Zudem will der Innkubator nun auch sein Netzwerk nach Oberösterreich intensivieren. Gemeinsam mit dem Technologie- und Gründerzentrum, das seit einiger Zeit im Besitz der Raiffeisenbank Region Schärding ist, und dem Interreg soll ein Innovationsraum Hoch 3 zwischen Schärding, Braunau und Ried entstehen. Dabei soll der Austausch zwischen den drei Regionen und ihren Jungunternehmern gefördert werden. In jeder Region soll ein anderer Schwerpunkt gefördert werden.

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