Gründerszene
Passauer Studenten wollen Smart Home revolutionieren

Die vier Gründer von Pionize: Maximilian Hauke, Mirabror Mirzokhidov, Alexander Lerach und Tymofii Melnyk (v. l.).
  • Die vier Gründer von Pionize: Maximilian Hauke, Mirabror Mirzokhidov, Alexander Lerach und Tymofii Melnyk (v. l.).
  • Foto: Pionize
  • hochgeladen von David Ebner

Stundenten aus der Passauer Gründerszene wollen mit "Pionize" Alltag mit smarter Technologie revolutionieren.

PASSAU. Die vier Passauer Studenten Alexander Lerach, Maximilian Hauke, Tymofii Melnyk und Mirabror Mirzokhidov haben eine Software entwickelt, die dem Kunden ein individuelles, herstellerunabhängiges Smart Home Paket automatisch empfiehlt. Da Lerach und Hauke schon früher einen Online-Shop für Energiesparprodukte betrieben haben und ihr Interesse an Smart Homes wuchs, entstand die Idee für eine App, mit der der Einstieg in das eigene Smart Home so einfach wie möglich gestaltet werden soll. „Uns ist aufgefallen, wie viel Zeit und Energie es kostet, sich auf eigene Faust ein Smart Home System zusammenzustellen und sich über die vielen verschiedenen Möglichkeiten zu informieren“, so Lerach über den Ideenursprung für "Pionize". Voraussichtlich soll die App im August für iOS und Android erhältlich sein.

"Pionize"-App ab August

Der endgültige Entschluss für die Bildung des Startups erfolgte Anfang 2019 im Zuge des Seminars „Ideation Weekend“ von Max Wittrock, dem Mitbegründer von mymuesli. Neben dem Studium arbeiten die Studenten seit zwei Jahren in ihrem Startup und entwickelten eine App, die den Kunden die mühsame Recherche nach Smart Home Geräten ersparen soll und dadurch einen einfachen Einstieg in das Thema ermöglicht. "Wir wünschen uns einen Smart Home Markt, der für Jeden von uns – auch für Techniklaien – leicht und verständlich zugänglich ist. Wir vergleichen Smart Home immer mit einem Geschirrspüler: Man braucht ihn nicht unbedingt. Hat man aber erst einmal einen, möchte man nicht mehr ohne." Dabei müssen die vier Studenten privat oft zurückstecken. „Teilweise haben einige von uns sogar im Büro übernachtet“, so Hauke. Auch wenn die Gründung des Startups mit viel Stress verbunden ist, sind die vier überzeugt von ihrem Produkt. „Wir hoffen, dass wir in fünf Jahren viele Menschen für das Thema Smart Home begeistern können und so die Community wächst“, so die Gründer.

Breite Unterstützung

"Pionize" bekommt derzeit Unterstützung von der Universität Passau und dem Gründerzentrum Inn.Kubator. Momentan erhält "Pionize" durch das staatliche Förderprogramm Flügge finanzielle Mittel. Bis September 2021 will das Startup seine Gründung zu einer Kapitalgesellschaft vollzogen haben.
Hier geht's zu Pionize

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