14.12.2017, 13:00 Uhr

"Hangover": Trinken hilft gegen die Katerstimmung

Auch das Massieren der Schläfen mit Pfefferminzöl lindert die Nachwehen einer rauschenden Silvesternacht. (Foto: detailblick/fotolia)

Champagner, Sekt oder Punsch: Silvester begehen viele Menschen mit reichlich Alkohol. Natürlich, das neue Jahr gehört nun auch mal gebührend begrüßt. Damit dieses aber nicht mit einem sogenannten "Hangover" beginnt, gibt es von Elisabeth Eckert, Apothekerin in der Delphin Apotheke Schärding, gleich mal ein paar Tipps für einen katerfreien Neujahrsmorgen:

BEZIRK (tazo). "Vorbeugend ist es hilfreich Alkoholpausen einzulegen, etwa mit einem Kaffee oder Glas Mineralwasser für Zwischendurch. Gerade Letzteres wirkt sich wohltuend auf den Körper aus. Die konstante Zufuhr von Wasser ist dahingehend wichtig, weil Alkohol den Körper vermehrt Flüssigkeit ausscheiden lässt. Diese Dehydration würde die Kopfschmerzen am Morgen danach nur noch verschlimmern."

Was viele nicht wissen: Ein Kater kann bis zu drei Tage lang anhalten. Eine unschöne Vorstellung. Deshalb sind vorbeugende Maßnahmen gegen den unliebsamen Begleiter übermäßigen Alkoholgenusses gefragt. Manche schwören auf eine deftige "Unterlage". Aber Vorsicht: Fetthaltige Nahrung verlangsamt zwar die Alkoholaufnahme des Körpers, verhindert diese jedoch nicht. "Auch die Auswahl der alkoholischen Getränke spielt eine entscheidende Rolle. Cocktails und Alkopops führen etwa, aufgrund des Zusammenspiels von Alkohol und Zucker, besonders schnell zu Katersymptomen, da die Alkoholaufnahme beschleunigt wird", warnt die Expertin.

Saures zum Katerfrühstück

Wer trotz Vorsichtsmaßnahmen am Neujahrsmorgen dennoch mit einem brummenden Kopf erwacht, für den hat Eckert folgende Ratschläge zur Linderung parat: "Jetzt hilft nur noch weitertrinken, aber keinen Alkohol. Als Getränke sollte man Wasser, Tee und gespritzte Säfte wählen, um den Körper wieder aufzufrischen. Manche schwören auch auf eine Tasse Espresso." Anfangen womit man aufgehört hat, sei sicher nicht die richtige Lösung. Der Körper müsse jetzt mit Mineralstoffen versorgt werden. "Saure Gurken, Rollmops und Matjes sind hier eine gute Wahl. Ist der Magen noch nicht stark genug, helfen auch Gemüsebrühe und Salzgebäck", so Eckert. Wer nach dem Katerfrühstück noch einen Spaziergang an der frischen Luft macht, tut sich zusätzlich etwas Gutes. Das bringt den Kreislauf in Schwung und hilft, den Alkohol abzubauen.
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