06.09.2014, 18:02 Uhr

Innviertler auf den Spuren Don Boscos

Jump!

Samstagfrüh, den 23. August brach eine bunt gemischte, noch etwas verschlafene Gruppe Jugendlicher aus Schardenberg und Freinberg auf, um die Wirkungsstätten Don Boscos nahe Turin zu besuchen.

Nach einer anstrengenden und langen Anreise mit einer Panne auf der Autobahn und dem einen oder anderen Abenteuer auf dem Abschleppwagen und dem Parkplatz, auf dem wir uns gegen Mitternacht mit Knabbernossi stärkten und die Zeit mit Ballspielen vertrieben, kamen wir schließlich müde und erschöpft im alten Landhaus von Tiziana, unserer italienischen Ersatzmama, an.
Während der fünf Tage führte uns Johannes Haas SDB, selbst Schardenberger und Salesianer, zu den wichtigsten Wirkungsstätten Don Boscos und brachte uns Lebensweise und Denken des großen Heiligen näher, wobei er uns dessen Leben spannend und um viele Anekdoten angereichert erzählte.

Am ersten Tag wurde eine italienische Messe in der wunderschönen Colle-Don-Bosco-Kirche gefeiert. Danach picknickten wir, vertrieben uns die frühen Nachmittagsstunden mit Spielen, die alle Aufmerksamkeit der umstehenden Besucher auf uns zogen, und besuchten die Geburtsstätte sowie die Orte, wo der kleine Johannes Bosco aufgewachsen war. Hier bekamen wir einen ersten Eindruck von den bescheidenen Verhältnissen und der Lebensweise des jungen Giovanni.

Am Montag machten wir uns zur Stadt Chieri auf, wo der heilige Johannes Bosco gelernt, gearbeitet und gelebt hat. Zusätzlich fuhren wir noch in das Freibad nach Asti, wo wir die Rutschen des Aquaparks genossen, wenn wir – aus Betreuer/innensicht – nicht gerade von einem Schwarm Jugendlicher unter Wasser getaucht wurden.

Am Tag darauf fuhren wir in die Hauptstadt des Piemont, Turin. Wir sahen das „Mutterhaus“ Don Boscos, wo er die ersten Jugendlichen, die er von der Straße holte, gelehrt und ausgebildet hat. Großen Eindruck auf uns hinterließen die einfache Wohnung und die Grabstätte des Heiligen. Anschließend ging es noch in den Turiner Dom, und abends stand dann ein bunter Abend mit selbstgemachter Pizza, Spielen und Singen auf dem Programm.

Am Mittwoch, den vorletzten Tag unserer Reise, kündigte sich noch einer der Höhepunkte der Woche an, der uns an die Küste Liguriens brachte: das Meer. Wir fuhren nach Varazze, zu einem Strand der Don Bosco Schwestern.
Das traumhafte Wetter und das azurblaue Wasser mit seinen schäumenden Wellen bildeten schließlich noch den perfekten Abschluss unserer Jugendreise.

In diesen fünf Tagen haben wir viel über Don Bosco gehört und erfahren; doch am wichtigsten: Er war ein Mensch, der die Jugend verstand, und das alles ereignete sich nicht etwa vor langer Zeit, nein, Don Bosco und seine Ideen, die er in die Welt gesät hat, sind nach wie vor aktuell: Nächstes Jahr jährt sich sein Geburtstag erst zum 200. Mal. Zu diesem Anlass beginnen ja bereits heuer die Feierlichkeiten.
Doch wollen wir versuchen, das, was Don Bosco gelebt hat, auch selbst im Alltag erfahrbar zu machen, und der Jugend mit ihren Talenten, Fähigkeiten und Stärken eine Chance zu geben.
Insgesamt blicken wir alle sehr zufrieden auf eine schöne Reise der ganz besonderen Art zurück, in der das Spielen, das Singen, die langen Abende, der Spaß sowie die vielen, anregenden Gespräche das Miteinander gestärkt haben und die Gruppe stetig zusammenwachsen ließen.

Andreas (14 Jahre):
Das Meer war sehr lustig und das Programm war sehr gut.
An Don Bosco gefiel mir dass er sich durch seine Jugendzeit so durchgekämpft hat um dann Pfarrer zu werden und dass er so auf Gott vertraut hat.

Julia (15 Jahre):
Mir hat am Besten gefallen, dass wir uns wirklich viel und ausgiebig mit Don Bosco beschäftigt haben aber auch die lockere Atmosphäre zwischen Jugendlichen und Betreuern fand ich super. Es war wirklich sehr entspannt und angenehm mit den anderen Gleichaltrigen auf die Spuren Don Boscos zu wandeln.
Am meisten an Don Bosco gefällt mir seine Hingabe und Opferbereitschaft für Jugendliche. Er hat sein Leben einer guten Sache gewidmet und er hat so vielen Menschen geholfen. Nicht nur Jugendlichen sondern auch Alten und Armen hat er Hoffnung gegeben und das finde ich sehr faszinierend.
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