24.11.2016, 08:30 Uhr

Den richtigen Christbaum finden

Die Nordmanntanne ist zur Zeit DER Christbaum. Wurden vor einigen Jahren noch "Exoten" wie die Coloradotanne, Koreatanne oder Frasertanne verkauft, findet man diese derzeit überhaupt nicht mehr oder nur mehr in Restbestänen, wie Stefan Krennbauer von Christbäume Krennbauer erklärt. (Foto: Krennbauer)

Nordmanntanne, Korktanne oder doch lieber Blaufichte? Jeder Baum hat seine Vor- und Nachteile.

SCHARDENBERG. Die unangefochtene Nummer Eins unter den Weihnachtsbäumen ist mittlerweile die Nordmanntanne, weiß Familie Krennbauer aus Schardenberg. Sie züchtet und verkauft seit vielen Jahren Christbäume. "Fast 90 Prozent unserer Kunden wählen die Nordmanntanne. Sie überzeugt durch ein dichtes Nadelkleid, stabile Äste und eine satte grüne Farbe. Außerdem sind ihre Nadeln besonders weich und länger als bei anderen Sorten", wissen die Experten. Wer dagegen gerne einen frischen, zitronigen und intensiven Tannenduft im Zimmer hat, wählt die Korktanne. Sie hat eine bläuliche Farbe und weiche, buschige Nadeln. "Der perfekte Baum für alle, die mal eine Abwechslung haben wollen und das Kreative lieben," ist sich Stefan Krennbauer sicher. Naturliebhaber greifen auch mal zur Blaufichte, die durch ihr stacheliges Nadelkleid etwas "rauer" als ihre Artgenossen daherkommt. Sie duftet harzig intensiv, "ist jedoch etwas unangenehm bei der Bearbeitung", weiß Krennbauer.

Tipps zum Kauf und zur Lagerung

Um lange etwas von seinem Christbaum zu haben, gilt eine Faustregel: Je frischer der Baum, desto besser. Denn umso länger halten die Nadeln. Es ist daher ratsam beim Kauf auf die Herkunft des Baumes zu achten. Weite Transportwege erfordern zwangsläufig ein frühes Abschneiden der Bäume. "Wir heimischen Christbaumbauern schneiden so spät wie möglich – in der Regel nicht vor Ende November. So können wir die Frische des Baumes garantieren", erklärt Krennbauer.
Und wie sieht's mit der Lagerung aus? "Wenn möglich liegend im Freien. Keinesfalls in beheizten Räumen, dann trocknet er schneller aus", weiß der Experte. Optimal wäre es, den Stamm während der Lagerung mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ein feuchtes Tuch um den Stamm gewickelt reicht. Erst kurz vor dem Aufstellen den Baum aus dem Netz holen. Wichtig dabei: Das Netz immer abwärts abziehen, damit keine Äste beschädigt werden.
Im Warmen brauchen Weihnachtsbäume dann viel Wasser. "In den ersten Tagen je nach Größe rund ein bis eineinhalb Liter pro Tag", erklärt Krennbauer. Den Christbaum auch nicht unmittelbar in der Nähe eines Heizkörpers oder Kachofens aufstellen.
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