12.12.2017, 16:30 Uhr

Enzenkirchen: Schulsanierung lässt weiterhin auf sich warten

Der Außenbereich der Volksschule wurde längst saniert. Für den Innenbereich fehlt grünes Licht des Landes – noch. (Foto: Gemeinde)

Obwohl die Gemeinde das Geld für den letzten Bauabschnitt der Volksschulsanierung hat, blockt das Land ab.

ENZENKIRCHEN (ebd). Zwei Sanierungsetappen hat die Schule bereits durchlaufen. Bis 2011 hätte auch die dritte Etappe im Innenbereich der Schule abgeschlossen sein sollen. Doch das Land stoppte die Sanierung. "Wir haben nur zwei Bauabschnitte ausführen dürfen, obwohl uns die dritte Etappe versprochen wurde", informiert Bürgermeister Franz Hochegger. Ab 2018 kommt auf die Kommunen die Gemeindefinanzierung Neu zu – und das wird sich auf die Sanierungskosten negativ auswirken. "Jetzt müssen wir die Finanzierung neu aufrollen. Bisher hat die Gemeinde 14 Prozent und das Land sowie der Bund die restlichen 86 Prozent der Sanierungskosten übernommen. Mit der Gemeindefinanzierung muss die Gemeinde 42 Prozent der Kosten übernehmen. Das Land 58 Prozent", weiß der Ortschef. Trotz des höheren Anteils ist die Gemeinde in der Lage, die Mehrkosten zu stemmen, da für dieses Projekt Rücklagen gebildet wurden. "Deshalb hat für uns im kommenden Jahr die Umsetzung der dritten Sanierungsetappe höchste Priorität." Mit den Baumaßnahmen möchte der Ortschef in den Sommerferien 2018 starten.

Kindergarten-Neubau

Auch den Kindergarten-Neubau haben die Gemeindevertreter im Visier. "Das Land OÖ hat uns zugesagt, dass wir 2020 mit den Planungen beginnen können." Nötig ist der Neubau nicht zuletzt aufgrund der steigenden Kinderzahl. Ebenso, weil der aktuelle Standort nicht mehr zeitgemäß ist. "Die alten Räumlichkeiten sind zu klein, entsprechen nicht mehr der Norm." Und was soll dann mit den alten Räumlichkeiten passieren? "Wir suchen dafür eine Lösung – vielleicht als Standort einer Nachmittagsbetreuung beziehungsweise für die Betreuung von Kleinkindern – etwa eine Krabbelstube."
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