23.05.2017, 09:53 Uhr

Kopfinger Freibad: Warum hat's noch zu?

Jetzt heißt's sparen: Das Kopfinger Freibad schreibt jährlich einen Abgang von 58.000 Euro. 45.000 Euro dürfen's laut Prüfbericht sein. (Foto: Gemeinde)

Das Freibad in Kopfing sperrt heuer 14 Tage später auf als gewöhnlich und ist teurer geworden. Der Grund: Die Gemeinde wurde aufgefordert, zu sparen.

KOPFING (ska). "Seit zehn Jahren haben sich die Eintrittspreise im Freibad nicht erhöht", sagt Kopfings Bürgermeister Otto Straßl. "Heuer waren wir gezwungen, eine Indexanpassung vorzunehmen. Denn: Das Kopfinger Solarbad hat im Vorjahr einen Abgang von 58.000 Euro verursacht. Ein Prüfbericht der Bezirkshauptmannschaft Schärding verdonnert die Marktgemeinde nun zum Sparen: "Der Abgang darf nicht höher als 45.000 Euro sein", teilt Straß das Ergebnis des Prüfberichts mit.

Die 13.000 Euro Differenz möchte die Gemeinde nun mit der Erhöhung der Eintrittspreise und kürzeren Öffnungszeiten erreichen. Das ist auch der Grund, weshalb das Kopfinger Freibad zur Zeit noch geschlossen ist. Je nach Wetter sperrt das Bad frühestens am Wochenende vor dem 1. Juni auf. Die Eintrittspreise sind etwa bei den Tageskarten für Erwachsene von 3,30 Euro auf 3,70 Euro gestiegen, für Jugendliche von 2,50 auf 2,80 Euro.

"Wenn wir die Freibadanlage auch in Zukunft noch aufrecht erhalten möchten, sind wir gezwungen diese Einsparungen vorzunehmen", sagt Straßl und fügt hinzu: "Ihr Besuch ist ein wichtiger Beitrag dazu."

Auch im Schärdinger Freibad hat es heuer aufgrund eines Prüfberichts Tarifanpassungen gegeben. Sowohl Freibad als auch Stadtbücherei schreiben zusammen rund 110.000 Euro Abgang. Hier der Bericht.
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Hermann Schmiedbauer aus Schärding | 28.05.2017 | 09:19   Melden
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